Gründung 1964: Schützenverein Niedergrenzebach feiert Geburtstag

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Foto aus der Gründungszeit: Auf Initiative von Heinrich Schwalm gründete sich 1964 im ehemaligen Gasthaus Schwalm Eck, in der so genannten Schilfhütte, der Schützenverein Niedergrenzebach. Fotos:  Privat/nh

Niedergrenzebach. Im ehemaligen Gasthaus Schwalm Eck gründete sich 1964 der Schützenverein Niedergrenzebach. Am Wochenende feiert der Verein 50. Geburtstag. Das Vereinsleben gestalteten zunächst 34 „Grenzebächer".

Schnell etablierten sich die Schützen im Dorf, sie richteten Preisschießen, eine Kreismeisterschaft und die ersten Bälle aus. Gewehre und Schießkarten wurden angeschafft, geschossen in der Schilfhütte. Aus der Chronik geht hervor, dass für Schießübungen und Feiern nur ein Raum zur Verfügung stand, so dass Geschick beim zügigen Auf- und Abbau der Schießstände gefragt war. Ab 1968 trainierten die Schützen im Gasthaus Zum Adler. In der ersten Blütezeit waren die Mitglieder überaus erfolgreich, sicherten sich Plätze auf Gau- und Landesebene. 1977 mietete der Verein Kellerräume in der Grundschule: Hier richteten sich die Schützen fünf Schießbahnen für Luftdruckwaffen ein.

Erweitert wurde die Ausrüstung 1978 um ein Kleinkaliber-Gewehr. Geschossen wurde damals auf der Schießsportanlage des Ziegenhainer Schützenvereins. Im selben Jahr tauschte man in Niedergrenzebach die zu kurbelnde Scheibenzuganlage gegen fünf elektrische Modelle aus. 1979 stand den Grenzebächern das Kreisschützenfest ins Haus. Erst kurz vorher war die Vereinsfahne fertig gestellt worden. Angespornt von den Erfolgen der Jugend wurde 1981 der erste Schießtisch gekauft, an dem der abwchslungsreiche Drei-Stellungskampf trainiert werden konnte. Ab 1986 gab es im Verein Uniformjacken, im selben Jahr modernisierten die Mitglieder den Schießraum. Ein Jahr später erneuerte man das Königsschießen: Bis heute wird die Königsfamilie durch Schüsse auf einen Holzadler ermittelt. Ein Jahr später konnte der Schießraum um drei weitere, auf aktuelle acht Schießbahnen erweitert werden. Seit den 1980er-Jahren sind die Schützendamen fester Bestandteil im Verein. Außerhalb des Ortes knüpften die Mitglieder Kontakte: Unter anderem zur dritten Kompanie des Nördlichen Dortmunder Schützenbundes. Heute ist der Verein gut ausgerüstet: 2005 wurde der Umbau des Schulanbaus zusammen mit dem Kreis ausgearbeitet und die Ausrüstung für aktive Schützen und Jugendliche erneuert. Ihnen stehen heute moderne Vereinswaffen zum Training zur Verfügung. Eine neue LED-Beleuchtung aller acht Schießbahnen sorgt dafür, dass der Sport auch künftig ins rechte Licht gerückt wird.

Von Sandra Rose 

Programm

• Samstag, 17. Mai: ab 20 Uhr Kommers und Tanz mit Armin Honisch im Zelt am Festplatz Niedergrenzebach, Eintritt frei

• Sonntag, 18. Mai: 10.30 Uhr Gottesdienst in der Kirche, ab 12 Uhr Marsch der Vereine mit den Leimsfelder Dorfmusikanten zum Festplatz, anschließend Mittagessen mit Gulasch im Zelt und Pokalverleihung, ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen (zsr)

Quelle: HNA

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