Parlament: Finanzierung des Künstlerkolonie-Treffens steht – Freibad kann nicht öffnen, Badeaufsicht fehlt

Grünes Licht für die Euro Art

Still ruht das Freibad: Weil die Gemeinde keine Aufsicht findet, kann der Badebtrieb in Wasenberg nicht starten. Foto: Grede

Willingshausen. Schule und Kunst – darüber herrschte Einmütigkeit am Donnerstagabend im Willingshäuser Parlament. Jeweils ohne Diskussion und einstimmig beschlossen die Parlamentarier zum einen den Bebauungsplan für den Neubau der gemeinsamen Grundschule in Willingshausen, zum anderen die finanzielle Unterstützung der Euro Art.

61 000 Euro wird das im Oktober in Willingshausen stattfindende Treffen der europäischen Künstlerkolonien die Gemeinde kosten. Darin enthalten sind unter anderem Marketing- (25 000 Euro), Tagungs- (11 000 Euro) und Personalkosten (5 000 Euro). 20 000 Euro kostete das Bildhauersymposium Einschlag die Gemeinde.

Ebenfalls einstimmig passierte die von der SPD-Fraktion ausgearbeitete Richtlinie zur Förderung der Altbausubstanz in der Großgemeinde das Parlament. Mit dem Förderprogramm zur Belebung der Ortsteile will die Gemeinde versuchen, einer weiteren Verödung der Ortskerne zu begegnen, erklärte Erwin Hochfeld (SPD). Inbesbesondere Familien mit minderjährigen Kindern sollen von der Richtlinie profitieren. Gefördert werden laut Richtlinie mit einem Fördergrundbetrag von 5000 Euro die Sanierung und der Erwerb von Gebäuden und der Umbau leerstehender Gebäude. Investiert werden sollten allerdings mindestens 50 000 Euro.

Ebenfalls die Zustimmung aller Parlamentarier fand der Schlussbericht der Eröffnungbilanz 2009, den Bürgermeister Heinrich Vesper vorstellte. 41 Millionen Euro betrug dem nach der Wert der Bilanzsumme am 1. Januar 2009. Das Eigenkapital lag bei 7,6 Millionen Euro, die Verbindlichkeiten lagen bei 15 Millionen Euro. 2009 lag die Pro-Kopf-Kopf-Verschuldung der damals 5255 Willingshäuser 2900 Euro.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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