Zentralausschuss des RP stimmt Standort zu

Grünes Licht für Pyrolyse und Algen

Homberg. Grünes Licht für den Bau einer Pyrolyse- sowie einer Algenzuchtanlage in Homberg hat der Zentralausschuss der Regionalversammlung am Montag gegeben. Damit ist der Ausschuss einem Antrag des Magistrats der Stadt nachgekommen.

Der hatte um die Zulassung für eine 6,1 Hektar große Fläche an der ehemaligen Standortschießanlage im Bereich der Ostpreußenkaserne gebeten.

Für die Unterkunftsgebäude im südlichen Bereich der ehemaligen Kaserne gebe es potentielle Investoren, die dort Pyrolyseanlagen – auch in Teilen der Gebäudeflächen – errichten wollen. Zur Nutzung dieser Technologie und zur Optimierung der energetischen Verwertungskette sei auf der unmittelbar angrenzenden Schießanlage die Ansiedlung einer Algenzucht geplant.

Dies werde als sinnvolle Ergänzung angestrebt, um die bei der Pyrolyse entstehende Abwärme sowie das in der benachbarten Biogasanlage anfallende Kohlenstoffdioxid sinnvoll zu nutzen.

Für die Ansiedlung der Algenzuchtanlage sei der Standort der ehemaligen Schießanlage bevorzugt geeignet, da er in direkter räumlicher Nähe zu den geplanten Pyrolyse-Anlagen liege. Diese Nähe sei wesentlicher Grund dafür, dass der Zentralausschuss sich für den Standort des ehemaligen Kasernengeländes ausgesprochen habe, heißt es in der Pressemitteilung des Regierungspräsidiums. (may)

Quelle: HNA

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