Anlage soll schon im Juni in Betrieb gehen - Ankauf der Flächen bereits geregelt

Grünes Licht für Solarpark

Die Sonne im Blick: Christoph Lübcke und Marek Grimmelbein (rechts), Geschäftsführer der BLG Project GmbH, haben zur Zeit drei Solarprojekte in Planung. Unser Foto zeigt sie vor der Anlage bei Niederelsungen, die Ende 2009 ans Netz ging. Foto:  Norbert Müller/Archiv

Wolfhagen. Zwischen Wolfhagen und Gasterfeld soll auf 14 Hektar eine großflächige Fotovoltaikanlage beidseitig des Schienenweges entstehen. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen wurden in der jüngsten Wolfhager Stadtverordnetensitzung auf den Weg gebracht.

„Alternativer Standort A 44“

Mitglieder von Grünen und BWB sprachen sich gegen das Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke Wolfhagen und der BLG Project GmbH aus. Die Grünen forderten einen Alternativstandort an der A 44.

„Alle Landwirte sind mit dem Verkauf ihrer Flächen einverstanden, da die Bodenqualität an diesem Standort wohl nicht die Beste ist.“

Bürgermeister Reinhard Schaake

Ziel ist es, nach Auskunft von Bürgermeister Reinhard Schaake, die Anlage bereits im Juni in Betrieb zu nehmen. Es sei Eile geboten, weil die Bundesregierung die Kürzung der Solarförderung angekündigt habe. Dies könne sich auf die Realisierung des Solarpark auswirken, so Schaake. Möglicherweise müsse dann anders kalkuliert oder umgeplant werden.

Ankauf geregelt

Der Ankauf der Flächen von den Landwirten sei inzwischen geregelt. „Alle Landwirte sind mit dem Verkauf ihrer Flächen einverstanden, da die Bodenqualität an diesem Standort wohl nicht die Beste ist“, so Bürgermeister Schaake.

Die umzäunte Anlage soll in einem Korridor nördlich und südlich des Schienenweges auf einer Breite von jeweils rund 110 Metern realisiert und 30 Jahre betrieben werden.

Die Stadt Wolfhagen hat die Abweichung vom Regionalplan Nordhessen beantragt und trägt die Kosten des Verfahrens.

Infoveranstaltung

In Kürze soll eine Informationsveranstaltung zum Solarpark angeboten werden.

Von Bea Ricken

Quelle: HNA

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