Grüße mal in Pladde

Malsfeld: Regionale Weihnachtsgrußkarten mit Pfarrer Ottos Mundart

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Dieter Otto und Christina Grenzebach mit den Weihnachtskarten.

Wabern/Malsfeld. Das Mundartkarten-Projekt des Uttershäuser Pfarrers Dieter Otto und der Grafik-Designerin Christina Grenzebach (38) aus Malsfeld-Beiseförth geht in die zweite, quasi die Weihnachtsrunde

Wer in diesem Jahr einen regionalen Weihnachtsgruß verschicken möchte, ist bei den beiden jedenfalls an der richtigen Adresse.

Otto und Grenzebach hatten Anfang März 2014 ihr erstes Postkartenprojekt mit Mundartgrüßen gestartet, und die Resonanz in der Region, bei Freunden und in den Verkaufsstellen, sei durchweg positiv gewesen, berichtet die Grafikerin.

„Wir waren von dieser Rückmeldung regelrecht überwältigt“, sagt sie. Sie habe dann in den vergangenen Monaten wieder zur Kamera gegriffen und drinnen wie draußen weihnachtliche Motive arrangiert und abgelichtet. „Ostern war bei mir Weihnachten“, schreibt Christina Grenzebach.

Sie sei über Facebook im April an einen liegengebliebenen Christstollen sowie einen Nussknacker gekommen, den ihr Leute geschenkt oder den sie ihnen abgekauft habe.

Sogar mit Rezept 

Somit gab es schon mal eine Karte mit einem Nussknacker-Gesicht und einem aufgeschnittenen Stollen drauf. Sogar das passende Stollenrezept aus ihrer Familie wurde auf die Karte aufgedruckt.

Pfarrer Dieter Otto hat verschiedene Weihnachtsgrüße ins „Pladde“ übersetzt, etwa: „Hibsche Chresddooche un en gurres nüches Johr“ - Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. (ula)

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Quelle: HNA

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