Platz- und Raumnot 

Grundschule Falkenberg hat den Anbau eingeweiht

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Sie sind froh, dass der Anbau fertig ist: (von links) Holger Raude (Leiter Hochbauverwaltung Schwalm-Eder-Kreis), Rektorin Anne Geller und Waberns Bürgermeister Claus Steinmetz.

Falkenberg. Die Grundschule Falkenberg konnte ihren Anbau einweihen. Der Weg dorthin war harte Arbeit mit vielen Gesprächen und Überzeugungsarbeit.

Entsprechend froh waren Landkreis, Gemeinde, Firmen, Lehrer und Eltern am Freitag bei der offiziellen Einweihung.

„Wir hatten schon immer Platz- und Raumnot“, erklärte Rektorin Anne Geller. Im Jahr 2012 habe die Schule einen ersten Anlauf gewagt und für eine Erweiterung geworben. Ohne Erfolg. Mit Blick auf die Schülerzahlen sei der Bau abgelehnt worden. 2015 der zweite Versuch. „Es waren zähe Gespräche mit dem Landkreis“, erinnert sich Geller. 

Doch sie waren erfolgreich. Die Schule mit ihren 45 Schülern bekommt den Anbau, wenn die Finanzierung steht: Die Gemeinde finanziert 50.000 Euro, die Schule übernimmt 50.000 Euro und den Rest von 110.000 Euro zahlt der Schwalm-Eder-Kreis.

Geld von Sponsoren und Spendern gesammelt

Die Schule hat Sponsoren gesucht, Schulfeste gefeiert und bei einem Spendenlauf 8600 Euro eingenommen, um die Summe zusammenzubekommen. Unterstützung gab es auch von den Unternehmen. Sie haben unter anderem kostenlos Fenster montiert, die Bodenplatte gesetzt oder Beton bereitgestellt. Entstanden sind so ein Klassenraum, ein Abstellraum und eine Mediathek bzw. Multifunktionsraum.

Ortsvorsteher Roland Klingler ist einst selbst in Falkenberg zur Schule gegangen. Er zeigte sich „froh und stolz“ über den Anbau und dankbar für die Unterstützung – sei es durch Spenden oder moralisch. „Froh“ war auch Waberns Bürgermeister Claus Steinmetz. Es sei einfach gewesen, die Gemeinde von der Notwendigkeit des Anbaus zu überzeugen. 

Er habe den Anspruch gehabt, dass der Bau etwas schneller fertig wird. „Das hat leider nicht geklappt“, sagte Steinmetz. Unabhängig davon sei etwas Gutes entstanden. „Wir haben mit der Schule und dem Kindergarten ein wunderbares Zentrum für die Förderung und Betreuung“, betonte der Bürgermeister.

Quelle: HNA

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