Gruppe aus Asien lässt sich im Institut für Umweltmedizin in Wolfhagen behandeln

Gäste in Wolfhagen: Die Gruppe aus China ist derzeit im Institut für Umwelt beim ärztlichen Leiter Klaus-Dietrich Runow (Fünfter von links). Bürgermeister Reinhard Schaake (Dritter von links) begrüßte die Kurgäste in Wolfhagen. Foto:  Wüllner

Wolfhagen. Ernährung, Entgiftung und Entspannung steht auf dem einwöchigen Plan einer Gruppe aus China.

Sie sind im Institut für Umweltmedizin (IFU) in Wolfhagen, um sich speziellen Untersuchungen und Behandlungen zu unterziehen.

Das IFU wird zunehmend zur Anlaufstelle internationaler Patienten. Auch Patienten aus Israel und den USA werden behandelt. Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake (parteilos) begrüßte die Gäste gemeinsam mit dem Ärztlichen Leiter der IFU, Klaus-Dietrich Runow, im Rathaus.

Wolfhagen ist für deutsche und internationale Patienten unter anderem auch wegen der intakten Umwelt, des besonders reinen Wassers und der schönen Mittelgebirgslandschaft interessant. Nach den Behandlungen, die vormittags im IFU stattfinden, besuchen die Gäste die Region Nordhessen. Geplant sind Touren zum Edersee, Sababurg, Trendelburg und Wilhelmshöhe. Schaake machte auf verschiedene Freizeitmöglichkeiten aufmerksam. Und er ging auf die Brüder Grimm ein. Einer der Brüder, der Illustrator Ludwig-Emil, lebte in Wolfhagen. Den Chinesen waren auch Märchen rund um den Wolf, wie zum Beispiel Rotkäppchen, bekannt. Die Ausführungen Schaakes belohnten sie nach jedem Satz mit viel Applaus. Außerdem war den Chinesen wichtig, jede Szene in Rathaus mit dem Smartphone festzuhalten.

Ihre Begeisterung für das Wolfhager Land brachten sie auf vielfältige Weise zum Ausdruck. „Wir sind beeindruckt von der natürlichen Schönheit hier. Es ist wirklich märchenhaft in Wolfhagen“, sagte Ninar Liao aus Hongkong. Sie ist in Hongkong eine einflussreiche Person in der Kosmetik-Branche und versprach, noch weitere Gäste nach Wolfhagen zu holen. Ein weiterer Gast aus Sichuan (südwestchinesische Provinz mit 100 Mio. Einwohnern), erklärte, dass er als Marathon-Läufer im Wolfhager Land zu ganz neuen Kräften finden würde. „In China gibt es viele Umweltgifte. Wir brauchen gerade solche Ärzte wie Herrn Runow“, war sich die Gruppe einig.

Im Bereich Gesundheit wollen beide Seiten stärker miteinander kooperieren. In Hongkong werde derzeit ein Gesundheitszentrum aufgebaut. Allerdings versprechen sich die Chinesen in Wolfhagen viel mehr Ruhe und Entspannung.

Weiteres spannendes Thema für die Gäste war die 100-prozentige Eigenversorgung mit Strom aus erneuerbarer Energie in Wolfhagen. Schaake berichtete, dass bereits Bürgermeister aus Japan in Wolfhagen waren, um sich über diese Energieversorgung zu informieren. Damit werde das Thema gesunde Energie und Gesundheit verküpft.

Das Institut für Functional Medicine und Umweltmedizin (IFU) in Wolfhagen betreut seit 30 Jahren Patienten mit Allergien, Multipler Chemikaliensensibilität, ADHS (Hyperaktivität, Autismus) und neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer, MS und ALS. Durch die Pionierleistung des international tätigen Umweltmediziners Klaus-Dietrich Runow ist modernste Analytik die Basis für eine individuelle Therapie. Schwerpunkte im IFU: Nährstoff- und Entgiftungstherapie mit körpereigenen Wirkstoffen wie Glutathion, Alpha-Liponsäure, Coenzym Q10 und hochdosierten Vitamin-Infusionen.

Quelle: HNA

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