SAS vertreibt nees holländisches Gerät

Gülle aufs Feld ohne Gestank

Überzeugt von neuer Technik: Lars Pflüger, Stefan Schmerse und Tobias Linsel (von links) von der Firma SAS mit dem Gülleschlitzgerät. Foto: Hoffmann

NIEDERELSUNGEN. Es mag kaum einer anzweifeln, dass Gülle ein wertvoller Wirtschaftsdünger ist. Doch ist sie erst eimal auf Feldern und Wiesen ausgebracht, rümpfen Mensch und Tier gleichermaßen die Nase. Hauptsächlich aus Kot und Urin von Nutztieren bestehend, sorgt die Gülle nicht nur für einen beißenden Geruch, sondern beeinträchtigt auch das Futter auf Weiden.

Durch ein Gülleschlitzgerät der holländischen Firma Veenhuis könnten all die Nachteile der bisherigen Verarbeitung schon bald auch im Wolfhager Land der Vergangenheit angehören, denn mit dem Niederelsunger Unternehmen SAS Spezielle-Agrar-Systeme haben die Niederländer hier einen starken Vertriebspartner gefunden.

Während ihrer Hausmesse stellten die SAS Macher Lars Pflüger, Stefan Schmerse und Tobias Linsel am Mittwoch die bahnbrechende Technik vor. „In Deutschland sind unsere Geräte bislang vor allem in Baden-Würtemberg, Bayern, Niedersachsen und im Osten im Einsatz“, sagt Walter Veenhuis von der Herstellerfirma. Ab 20 000 Euro aufwärts sei die Technik zu haben.

Und warum lohnt eine Investition? „Der Boden wird mit Hilfe von Scheiben aufgeschnitten, um so die Gülle direkt mit wenig Luftkontakt einarbeiten zu können“, erklärt der Hersteller. Das Gras bleibe sauber und somit für die Kühe schmackhafter. Weitere Vorteile: Beste Stickstoffnutzung, ideale Bodenbelüftung, kein Gestank, kaum Unkraut, weniger Kunstdünger und eine ertragreichere Ernte. (zhf)

Quelle: HNA

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