Mitglieder des Fördervereins Böddiger Berg verkosteten Wein das Jahrgang 2010

Wein aus der Region: Gute Qualität, aber kein Spitzentropfen

Runde Trauben, runder Wein: Doch mit 3200 Flaschen, die es ab dem Frühjahr zu kaufen gibt, ist die Ausbeute geringer als in den Vorjahren. Unser Foto zeigt den Vorsitzenden des Fördervereins Böddiger Berg bei einer früheren Weinlese. Archivoto:  nh

Böddiger. Mit 74 Grad Öchsle hatten die Trauben vom Böddiger Berg, die im Herbst gelesen wurden, zwar nicht das Mostgewicht der Vorjahres, doch in Vergleich zur Ernte im Kerngebiet des Rheingaues wird der neue Wein als gut bewertet.

Das erfuhrt eine Abordnung des Vorstandes des Fördervereins Böddiger Berg, die zusammen mit dem Vorsitzenden Klaus Stiegel dieser Tage das Hessische Staatsweingut in Eltville besuchte.

Dort waren die Felsberger Trauben zu 2300 Liter Most gekeltert worden. Der Kellermeister des Staatsweingutes Bernd Kutschik war mit den Verlauf des inzwischen abgeschlossenen Gärungsprozesses sehr zufrieden. Er konnte den Besuchern einen Jungwein präsentieren, der auf tradionelle Weise trocken ausgebaut ist und eine runde Fülle mit dem typischen feinen Charakter des Böddiger Berges erkennen lässt und den Vergleich mit den Jahrgängen 2008 und 2009 nicht zu scheuen braucht.

Mit der Abfüllung des neuen Jahrganges ist im April zu rechnen, ab Anfang Mai gehen 3200 Flaschen Wein in den Verkauf. Angesichts der geringen Erntemenge gibt es diesmal keinen Sekt. (bmn)

Quelle: HNA

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