Überraschungsgäste aus Tiroler Partnerstadt

Neujahrsempfang in Edermünde: Ein guter Ort zum Leben

So wird es gemacht: Moderator Tobias Hagen spricht mit Metzger Reinhard Lange über Wurstherstellung.

Besse. „Wir leben gerne hier“, sagte Edermündes Bürgermeister Karl-Heinz Färber beim Neujahrsempfang in der Bilsteinhalle in Besse, der unter dem Motto „Gut versorgt leben in Edermünde“ stand.

Um die Wirkungen des demografischen Wandels und der älter werdenden Bevölkerung bei gleichzeitig stagnierender Geburtenzahl im Griff zu behalten, seien viele Dinge im Wettbewerb um Einwohner wichtig.

Zu den Standortfaktoren gehörte eine ausgeprägte Nahversorgung, die in Edermünde gegeben sei. Auch Banken, Ärzte und Gewerbe vor Ort sprächen für die gute Versorgung der Gemeinde, die außerdem mit einem sportlichen und kulturellen Angebot durch 60 Vereine und Verbände punkten könne. Auch Familienfreundlichkeit sei ein wichtiger Standortfaktor.

Ausreichend Krippenplätze

Seit dem Jahr 2009 biete die Gemeinde in allen vier Kindergärten Krippenplätze für die unter Dreijährigen an. Der Kindergartenbesuch werde auch in Zukunft gebührenfrei sein. Als „geniale Idee“ lobte der Bürgermeister den gelben Bürgerbus, mit dem Ehrenamtliche Senioren zum Einkaufen, zu Arztbesuchen, zum Bahnhof, zu Freundschaftsbesuchen und zum gemeinsamen Mittagstisch fahren. Das die gemeinsamen Bemühungen um die Verbesserung der Lebensqualität inzwischen erste Früchte trägt, lässt sich an den Zuzügen von Einwohnern feststellen. Erstmals habe es im Jahr 2012 einen Zuwachs in den Einwohnerzahlen gegeben, die Nachfrage nach Bauplätzen sei sprunghaft angestiegen. „Man interessiert sich für Edermünde, die Region spricht gut von uns“, sagte Färber stolz.

Moderator Tobias Hagen zeigte einen Film über einen Tag im Leben der Familie Naumann, die sich entschlossen hatte, von Großenritte nach Besse zu ziehen, weil die Bauplätze vergleichbar günstig sind und sie in Edermünde alles fanden, was sie zum Leben brauchen. Die Metzgerei Lange und die Bäckerei Schwarz boten an ihren Ständen einen Einblick in ihre Handwerkskunst.

Überraschungsgäste des Neujahrsempfangs waren acht Besucher aus der Partnergemeinde Terenten in Süd-Tirol mit ihrem Bürgermeister Dr. Manfred Schmid. Dieser wurde gleich mit Bürgermeister Färber und dem Gemeindevorsitzendem Thomas Petrich von Moderator Hagen zu einem Vergleich zwischen Ahler Wurst und Tiroler Speck eingeladen. Besser sei natürlich die Ahle Wurst, meinte der Tiroler Bürgermeister sehr zur Freude des Publikums. Die Wurst schmecke „richtig vollmundig“ und es sei ein Vergnügen, hineinzubeißen, beschied der Gast.

Für die musikalische Unterhaltung der rund 400 Gäste sorgte die Band der Musikschule Schwalm-Eder Nordhessen, sowie der achtjährige Jannis Naumann, Sohn der „Beispielfamilie“ aus Besse.

Von Bettina Mangold

Quelle: HNA

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