Kulturelles Erbe leicht erklärt:

Schüler erstellen Videos über Guxhagener Sagen

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Hatten Spaß bei den Thementagen: von links Fatimah Al Juboori, Maximilian Lang, Onni Fischer, Sina Waldmann, Alina Döring, Jolina Walz, Lara Thellmann und Kim Schwedka aus der Klasse 9a. 

Wer ist der kleine Nick? Was hat es mit dem Wollröder Kirchengespenst auf sich? Wieso gibt es eine tiefe Schlucht in Ellenberg? Warum verleugneten die Röhrenfurther ihren Glauben?

Diesen Fragen gingen jetzt die Schüler der Klassen 9a und 9b der IGS Guxhagen auf den Grund. Bei den Thementagen ging es nämlich um regionale Sagen und das kulturelle Erbe der Region. Dazu erstellten die Schüler Kurzfilme.

Die Guxhagener Schule war damit die dritte Schule, die das Angebot des Regionalmanagements Mittleres Fuldatal annahm, Erklärvideos für die Kultur-App zu erstellen, die im Juni dieses Jahres veröffentlicht werden soll.

Kurzfilme werden vorgestellt

Innerhalb von drei Tagen entstanden so unter Anleitung der Medienpädagogen Jan Rathje und Jakob Ohaje zwölf unterschiedliche Kurzfilme, teilt Anja Schroth, Klassenlehrerin der 9a mit.  

Nachdem die Schüler zunächst humorvoll über die Tücken im Umgang mit den sozialen Medien aufgeklärt worden waren, erklärte Jan Rathje das professionelle Erstellen eines Films. Dabei standen Storytelling, Umgang mit Musik- und Bildrechten, sowie Filmen, Schneiden und Vertonen mit Tablets im Mittelpunkt, teilt die Schule weiter mit.

Gedenkstätte ist ein Thema

Eifrig machten sich die Schüler in kleinen Gruppen ans Werk und nahmen sich, nach einer Recherchephase, auch schwierigen Themen an, wie der Zeit des Konzentrationslagers Breitenau und dem Lilli-Jahn-Platz. Mittels Interview, Nachrichtensendung, Schauspiel oder selbstgezeichneten Figuren setzten die Schüler den Auftrag um, ihr Thema dem Zuschauer kurzweilig näher zu bringen.

Die Schüler präsentierten ihre Filme nicht nur den beteiligten Lehrern und einer Vertreterin des Regionalmanagements, sondern auch dem kompletten Jahrgang 5, der die Kurzvideos mit viel Applaus bedachte, heißt es weiter.

 

Quelle: HNA

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