Gynäkologie bleibt an Wolfhager Klinik erhalten

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Bleiben der Klinik treu: Dr. Marion Reif-Kaiser, Klaus Herrmann (Geschäftsführer Eigenbetrieb Kliniken des Landkreises Kassel) und Dr. Julia Jungermann am Empfang der Gemeinschaftspraxis. Rechts die medizinischen Fachangestellten Kristina Backhaus und Ann-Kathrin Schäfer.

Wolfhagen. Die gynäkologische Gemeinschaftspraxis wird auch in den kommenden Jahren ihren Sitz auf dem Gelände der Wolfhager Klinik am Kleinen Ofenberg behalten.

Damit sind Überlegungen der beiden Belegärztinnen Dr. Marion Reif-Kaiser und Dr. Julia Jungermann, die Praxis zu verlegen, vom Tisch.

Mit dem Eigenbetrieb Kliniken des Landkreises Kassel, dem die Gebäude des Wolfhager Krankenhauses und die angrenzenden Liegenschaften gehören, haben die beiden Ärztinnen einen neuen Mietvertrag über zunächst fünf Jahre abgeschlossen, bestätigte Kreissprecher Harald Kühlborn.

Für die nächsten drei Jahre hat der Geschäftsführer des Eigenbetriebs, Klaus Herrmann, einen Investitionsplan für die Praxisräumlichkeiten zusammen mit Dr. Reif-Kaiser und Dr. Jungermann erarbeitet. Die Praxis befindet sich, wie auch die der Urologen und der HNO-Fachärzte im früher als Schwesternwohnheim genutzten Gebäudetrakt neben der Klinik.

Anlass für die Überlegung, die Praxis vom angestammten Standort in die Innenstadt zu verlegen, seien mögliche Veränderungen gewesen, die sich ergeben könnten, wenn der dritte Gynäkologe am Standort, Dr. Werner Prinz, tatsächlich 2017 in den Ruhestand geht. Noch wisse man nicht, ob für ihn ein Nachfolger kommen wird, erklärten Jungermann und Reif-Kaiser. Zu zweit wären kleinere Räumlichkeiten eine Option. Ein weiteres Argument für einen Umzug in die Innenstadt sei die „problematische Busverbindung“ zum Wolfhager Krankenhaus, so Reif-Kaiser.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Herrmann sei man dann aber doch noch „auf einen gemeinsamen Nenner gekommen“. Und dabei spielten letztlich neben der Aussicht auf eine gemeinsame Renovierung der Räumlichkeiten auch die Vorzüge einer Anbindung an die Klinik eine Rolle: beispielsweise kurze Wege, das Mitbenutzen von Labor und Operationsräumen.

Quelle: HNA

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