Haldorfer Narren nahmen das Dorfgeschehen kräftig auf die Schippe

Comedy: Die Gruppe Akte 2014 mit David Schlich, Ottfried Krug und Heiko Petersen brachten viel Lokalkolorit auf die Bühne.

Haldorf. Zu Beginn des Büttenabends in Haldorf war alles wie immer: Tanzgarde, Einzug des Präsidiums, Kinderballett. Doch dann: Einzug des Prinzenpaares Nadine I. und Marcel I. umringt von einem Dutzend schwarz gekleideter Herren mit Hut und Sonnenbrille. Der Grund: sie machten dem Prinzen ihre Aufwartung, denn der Prinz ist Tänzer im Männerballett.

Nach dem Einzug ging es Schlag auf Schlag. Funkenmariechen Sarah Fink und Jasmin Beck als Westerngirl, zeigten mit ihren Showtänzen, was in ihnen steckt.

Und noch eine Neuerung gab es in der 52. Session: die Haldorfer Narren haben ein neues Logo, eine Narrenkappe mit einem Gänsekopf, entworfen von Mathias Bax, einem Architekten aus Haldorf.

Der erste Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Ka thrinchen aus Obermelsungen (Diana Apel). Um ihre Erfahrungen aus der Sextherapiegruppe gleich anzuwenden, musste der ganze Saal mitmachen. Mit therapeutischen Ratschlägen, wappnete sie die Männer für den Umgang mit ihren Ehepartnern. .

Gespannt war das Publikum auf die Akte 2014. Die 3 Akteure Heiko Peteresen, David Schlicht und Ottfried Krug boten beste Comedy. In ihrem Vortrag schilderten sie in „Stenkelfeld-Manier“, dass Haldorf die olympischen Winterspiele ausrichten sollte. Wie man im Ort auf das Groß-Ereignis reagierte, welch bauliche Maßnahmen ergriffen wurden, und wie die Bevölkerung mitmachte. Ein grandioser Vortrag, mit sehr viel Lokalkolorit.

Welche Dramen sich in den Pausen bei Veranstaltungen, vor dem Damen-Klo abspielen, darüber sangen Conny Kaufmann, Isabell Leimbach, Sigrid Siebert und Gaby Schönewolf-Kuppstadt in ihrem Vortrag „Das Wort zur Pause.“

Bis nach Mitternacht dauerte das Showprogramm mit dem Männerballett, Tanzvorführungen und dem Auftritt von Ederbeat. (zpb)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare