Corona-Fall an Förderschule in Hephata

Schwalmstadt: Häusliche Quarantäne für Schulklasse

Symbolfoto: Ein Helfer mit einem Abstrich-Röhrchen für einen Corona-Test.
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Ein Schüler der Hephata-Förderschule ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das teilte Hephata am Montag mit. (Symbolfoto)

Ein Schüler der Hephata-Förderschule ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das teilte Hephata am Montag mit. Das Testergebnis sei am Freitagnachmittag bekannt geworden, heißt es weiter in einer Pressemitteilung.

Schwalmstadt - Der junge Mann besucht nach Angaben von Hephata die Ludwig-Braun-Schule der Hephata-Förderschule in Treysa. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Schwalm-Eder-Kreises sind Quarantäne- und Isolationsmaßnahmen ergriffen worden.

Sowohl die Klassenleitung als auch die sieben Mitschüler sollten laut Information des Gesundheitsamtes zur Unterbrechung der Infektionskette für 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen. Der betroffene Schüler lebt zwar nicht in einer Wohngruppe der Hephata Diakonie, hatte aber Kontakt zu Bewohnern

Wenn man überhaupt von Glück reden könne, dann habe man Glück gehabt, dass die Infektion zu Beginn der Herbstferien aufgetreten sei und so nicht noch den Schulbetrieb betroffen habe, sagte Rolf Muster, Leiter der Hephata-Förderschule.

Im betreffenden Klassenraum hätten die Schüler jeweils an Einzeltischen und mit Abstand von mindestens 1,50 Meter zu einander gesessen. „Wir haben sehr genau auf die Handhygiene und das Tragen von Mund-Nase-Schutz außerhalb des Klassenraums geachtet, zudem auch das regelmäßige Querlüften umgesetzt“, so Muster.

Gesundheitsamt steht in Kontakt mit Betroffenen

Der Schüler sei laut Hephata am Montag vergangene Woche noch regulär zum Unterricht erschienen, hatte nachmittags zu Hause über ein Schwächegefühl und leichte Grippesymptome geklagt. Noch am Montagabend wurde ein Corona-Test veranlasst und der Schüler von der Schule abgemeldet.

Im Laufe des vergangenen Freitagnachmittags wurde dann das positive Testergebnis bekannt. Das Gesundheitsamt des Schwalm-Eder-Kreises nahm Kontakt zur Klassenleitung auf und ließ sich die Sitzordnung und Kontaktliste übermitteln. Außerdem übernahm die Behörde die Kommunikation mit den Schülern und Eltern, heißt es in einer Pressemitteilung.

Sowohl die Klassenleitung als auch die sieben Mitschüler sollten laut Information des Gesundheitsamtes zur Unterbrechung der Infektionskette für 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen.

Der betroffene Schüler lebt nicht in einer Wohngruppe der Hephata Diakonie. Jedoch wurden zwei Jugendliche aus einer Wohngruppe und einem Trainingswohnen der Hephata-Jugendhilfe vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft.

Auch diese mussten sich am Freitagnachmittag in häusliche Isolation begeben. Bislang zeigen weder die beiden Jugendlichen noch Mitbewohner oder Mitarbeitende Symptome, informierte Hephata am Montagnachmittag.  mha

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