Von klassisch bis modern

Harmonie Musik Melsungen spielten in der Stadthalle

Melsungen. Erst nach zwei Zugaben durften die Musiker der Harmonie Musik Melsungen die Bühne der Melsunger Stadthalle verlassen.

Am Freitag spielte das Melsunger Orchester vor zahlreichen Zuschauern überwiegend klassische Märsche aus unterschiedlichen Epochen.

Sie spielten Stücke großer Komponisten, wie den „Militärmarsch Nr. 1“ von Franz Schubert oder Richard Strauss’ „Feierlichen Einzug der Ritter des Johanniterordens“. Unterstützt wurden die Musiker der Harmonie Musik außerdem von Gästen aus dem Süden des Landkreises: Das Blasorchester Schwalmstadt begleitete das Konzert mit gewaltigen Klängen. Dirigent Dr. Karsten Heyner zeigte in vielerlei Hinsicht vollsten Körpereinsatz: Er dirigierte mal im Smoking, mal in der Uniform eines Safari-Rangers mitsamt Flinte, passend zum Stück „African Symphony“ von Naohiro Iwai.

Moderiert wurde das Konzert vom aus Schwalmstadt kommenden Stefan Todt, der jedes der aufgeführten Stücke mit einer Hintergrundgeschichte einleitete und dem Orchester und Dirigenten damit einige wertvolle Verschnaufpausen verschaffte.

Der stetige Wechsel zwischen unterschiedlichen Genres und Musikepochen und das Zusammenspiel der Orchester aus Melsungen und Schwalmstadt erfordere Konzentration und Anstrengung. Wichtig sei es „dass wir uns für jedes der gespielten Stücke die Leidenschaft bewahren“, sagte Todt. Allerdings sei dies „für echte Nordhessen natürlich ein Klacks“, sagte der Schwalmstädter.

Marsch zum Abschluss

Neben vielen klassischen Märschen in der ersten Hälfte des Konzerts gab es nach der Pause aber auch modernere Stücke zu hören, darunter „Money, Money, Money“ von ABBA und „Barfuß oder Lackschuh“ von Harald Juhnke. Den Abschluss des Abends bildete der Militärmarsch „Alte Kameraden“ von Carl Teike. Nach eineinhalb Stunden endete das Konzert schließlich mit dem frenetischen Applaus der begeisterten Zuschauer und einem erschöpften, aber zufriedenem Orchester.

Quelle: HNA

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