Wettkämpfer der Fritzlarer Feuerwehr in Straßburg mit guten Resultaten

Harte Jungs wieder da

Sie halten die Fritzlar-Flagge hoch: Das Feuerkämpfer-Team mit vorne von links Kerry Harper (Kanada) und Ingo Link sowie hinten David Schlicht, Jannik Palluck, Steffen Link, Nick Nolte und Alexander Meyer. Foto: privat

Fritzlar. Die Saison für die Fritzlarer Feuerwehrsportler hat begonnen. Das TFA-Team (TFA steht für „Toughest Firefighter Alive“ = Härtester lebender Feuerwehrmann) war beim Wettkampf im französischen Straßburg am Start und stellt sich im Einzel-, Tandem- und im Staffelwettkampf der Herausforderung.

Das Training der vergangenen Monate zahlte sich in den Einzelwettbewerben aus. Jannik Palluck erreichte die teaminterne Bestzeit von 2:02:25 und ist damit nicht mehr weit von der europäischen Spitze entfernt.

13. in der Altersklasse

Mit dieser Zeit kam Palluck auf den 40. Platz der Gesamtwertung und den 13. in seiner Altersklasse. Ingo Link, Steffen Link und Alexander Meyer liefen jeweils persönliche Bestzeiten und landeten auf den Plätzen 113, 73 und 105. Für Meyer war es die Premiere gewesen.

Nick Nolte landete trotz langer Trainingspause auf dem 124. Platz von 220 Startern. David Schlicht belegte mit einer Erkältung den 103. Platz.

Im Tandem erreichten die beiden Links sowie das Team Schlicht und Nolte die Plätze 42 und 53. Alexander Meyer und ein französischer Mitstreiter belegten Platz 56. Jannik Palluck und der Kanadier Kerry Harper kamen auf Platz 22 von 76 Paarungen, die am Start waren.

Als Königsdisziplin gilt der Staffelwettkampf, bei dem die Fritzlarer im vergangenen Jahr den zweiten Platz erreicht hatten. Diesmal war allerdings nicht die Idealbesetzung am Start. Nick Nolte sowie der Kanadier Kerry Harper unterstützen die eingespielte Mannschaft um Steffen Link, Jannik Palluck und David Schlicht.

Mit dem Vorlauf waren die Fritzlarer nicht ganz zufrieden, erreichten aber dennoch das Finale der besten 32 Mannschaften.

Dramatisches Finale

Im Achtel-Finale setzten sich die Fritzlarer durch. Das folgende Viertelfinale gegen das Team aus Landon (Frankreich) gewannen sie mit 1:25:04, das ist neuer Teamrekord. Erst im Halbfinale kam das Aus gegen die späteren Sieger aus Stettin.

Das kleine Finale gegen das Berliner Team war dramatisch. Bis kurz vor die Ziellinie führten die Fritzlarer, das Endergebnis lautete 1:25:50. Für beide Teams.

Doch dann die Ernüchterung: Berlin erhielt vier Strafsekunden wegen technischer Fehler und Fritzlar fünf wegen Frühstarts. Das sei jedoch, auch nach Sichtung von Videos, nicht nachvollziehbar, erklärten die Firefighter.

Das sei jedoch kein Grund für böse Minen, denn auch das gehöre zum Sport. • Video: http://zu.hna.de/tfa-fritzlar • Facebook: http://zu.hna.de/tfateam

Quelle: HNA

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