Hauptstadt für vier Tage

Spangenberger Reitturnier begann mit einem festlichen Empfang: 129 Reiter sind da

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Großer Bahnhof: 220 Gäste kamen beim Empfang anlässlich des Spangenberger Reitturniers im Festzelt zusammen. Die Bläsergemeinschaft Hubertus Melsungen, Fulda und Ederspitze umrahmte die Veranstaltung musikalisch.

Spangenberg. Dieser Sommerabend war einfach wie gemacht für einen festlichen Empfang mit launigen Reden. Beim Sponsorenabend des Spangenberger Reit- und Fahrvereins am Donnerstagabend, war alles gut: Stimmung, Wetter, Wein und Worte.

Alle acht Redner würdigten die Verdienste des Vereins, der zum 23. Mal das Internationale Reitturnier auf die Beine gestellt hatte. Die Faszination der Veranstaltung ist ungebrochen: 129 Reiter aus 24 Nationen waren angereist, zehn von ihnen gehören zu den 50 besten Reitern der Welt. Damit sei das Turnier auch in der 23. Auflage ein Garant für absoluten Spitzensport, sagte Thomas Pfanzelt, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins.

Die Veranstaltung wurde vielfach gewürdigt: Sie sei ein Aushängeschild für die ganze Region, sagte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke. Es setze zudem neue Maßstäbe im Pferdesport, ergänzte Professor Heinz Zielinski, Ministerialrat im hessischen Ministerium des Innern und für Sport: Spangenberg sei für vier Tage Hauptstadt des Pferdesports.

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Das aber sei nicht selbstverständlich, sagte Dr. Jörg Kullmann. Der Geschäftsführer der Wikus-Sägenfabrik, der auch Hauptsponsor der Veranstaltung ist, verwies auf die schwierige Wirtschaftslage („Vieles geht nicht mehr so dynamisch in Europa“) und auf den erheblichen Aufwand, der erforderlich sei, um das Turnier zu stemmen.

Kullmann dankte Turnierleiter Thomas Pfanzelt für dessen Einsatz: Er sei der Motor, der auch dann noch Gas gebe, wenn es schwierig würde. Bürgermeister Peter Tigges machte nicht viel Worte: Er habe Spangenberg im Internet ge-googelt und festgestellt, dass vieles stimme, was dort stehe. Aber es fehle die wichtigste Information: „Spangenberg ist die schönste Stadt der Welt.“

Dieses Superlativ benutzte Reiterin Janne-Friederike Meyer zwar nicht, machte aber dennoch ein schönes Kompliment. Meyer würdigte die Veranstaltung als eine „umwerfend freundliche“. Ihr Rat an die Organisatoren: „Bleibt so, wie ihr seid!“

Von Claudia Brandau

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Spangenberger Reitturnier: Hauptstadt für vier Tage

Quelle: HNA

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