Parlament vertagt Entscheidung über den Bau von Räumen für die Feuerwehr

Ein Haus auf der Wiese

Blick auf die Fahrzeughalle: Auf der grünen Wiese soll es gebaut werden, das Haus, in dem die Mannschaftsräume der Feuerwehr untergebracht werden sollen. Foto: Schmitt

Jesberg. Es hängt einmal mehr am lieben Geld. Deshalb fiel während der Sitzung des Jesberger Parlaments auch keine Entscheidung darüber, wer die neuen Mannschaftsräume am Jesberger Feuerwehrstützpunkt baut. Grund: Die Kosten für das Haus müssen nochmal berechnet werden.

Keine Frage war es für die Jesberger Parlamentarier, dass die Feuerwehr neue Mannschaftsräume bekommt. Die alten sind in die Jahre gekommen und marode. Deshalb beschlossen die Gemeindevertreter im vergangenen Jahr einen Neubau auf der Wiese dem Stützpunkt gegenüber. All dies geschah in Abstimmung mit der Feuerwehr. Geprüft wurde auch der Baugrund, der im Überschwemmunggebiet liegt, weswegen es einer Abstimmung mit der Wasserbehörde bedurfte.

Förderantrag zehn Jahre alt

Gefragt war auch das handwerkliche Geschick der Feuerwehr. Doch die hatte darum gebeten, so wenig wie möglich Eigenleistung in die Planungen aufzunehmen. Denn die Feuerwehrleute hätte wegen beruflichen Engagements nur wenig Zeit, auf der Baustelle Hammer und Kelle zu schwingen. Deshalb sprachen sie die Feuerwehrleute für einen Fertigbau aus. Den befürworteten auch die Gemeindevertreter. Ihr Ziel; Die Kosten gering halten, denn der Förderantrag wurde schon vor zehn Jahren gestellt und genehmigt. Das sei damals nötig gewesen, sagt Bürgermeister Günter Schlemmer, weil Einschnitte bei der Förderung befürchtet wurden.

Nun legte das Ingenieurbüro plus concept das Ergebnis der Ausschreibung vor. Dabei wurde deutlich, dass für beide Lose – für den Rohbau und den Holzständerbau – Korrekturen nötig sind. Nach den vorliegenden Berechnungen würde das Haus zu teuer werden. So soll der Rohbau 71 000 Euro kosten. Einsparungen von 25 700 Euro seien aufgrund einer geänderten Bauweise möglich.

Suche nach Einsparungen

Die in Los 2 zusammengefasste Holzbauweise kostet nach den Berechnungen 167 000 Euro. Dazu kämen noch Planungskosten und das Geld für eine Trennwand. Unter dem Strich blieben 246 000  Euro. Übernähme die Feuerwehr Tapezier- und Malerarbeiten, vermindere sich die Summe um 14 000  Euro.

Angesichts der Kosten wollten die Gemeindevertreter noch einmal über das Projekt sprechen. Vor allem auch mit den Feuerwehrmännern, zu welchen Eigenleistungen sie bereit wären. Nach den Plänen soll noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden, damit die Wehr im Frühjahr einziehen kann. (ras)

Quelle: HNA

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