Erste Sitzung der Wahlperiode: Bürgermeister Birger Fey stellte dem Parlament den Etat 2011 vor

Im Haushalt klafft weiterhin ein Loch

Frielendorf. Auch wenn sich das Defizit geringfügig verkleinert hat, schleppt die Gemeinde Frielendorf weiterhin ein Loch im Etat mit sich. In der ersten Sitzung der neuen Wahlperiode stellte Bürgermeister Birger Fey am Montag den Parlamentariern das Zahlenwerk für das laufende Jahr vor.

Immerhin habe das Haushaltsdefizit sich um 283 000 Euro verringert, rechnete Fey den Gemeindevertretern vor. Eine weitere positive Nachricht hatte der Frielendorfer Rathauschef im Gepäck: Die Gemeinde benötigt keine Nettoneuverschuldung – die neuen Kreditaufnahmen liegen unter dem Tilgungsbetrag. Neben zusätzlichen Einnahmen durch die Erhöhung der Grundsteuer A und B verbucht die Großgemeinde ein Plus durch mehr Gewerbteuereinnahmen. Im Haushalt 2011 sind 1,1 Millionen Euro veranschlagt. 2007 lag das Jahresergebnis gerade mal bei 770 000 Euro.

Negativ zu Buche schlagen allerdings die stark gesunkenen Schlüsselzuweisungen. Mit 2,4 Millionen ist das der Tiefststand seit Jahren.

Im Mittelpunkt der Investitionen steht weiterhin die Sanierung der Kanäle und damit verbunden die Erneuerung von Straßenbelägen. Im Fokus für dieses Jahr: Obergrenzebach und Großropperhausen. Der Beginn der Sanierung in Todenhausen wird auf das kommende Jahr verschoben. Ingesamt entfallen mehr als Dreiviertel aller Investitionen der Gemeinde damit auf auf Kanal, Wasser und Straßen.

Vom Land erhält die Gemeinde noch einen weiteren Zuschuss für die Krippengruppe im Kindergarten Frielendorf (23 000 Euro).

Geld vom Landkreis gab es zudem für die bereits fertiggestellte Straße in Spieskappel (70 000 Euro). Artikel links

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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