Haushalt einstimmig beschlossen 

Feuerwehrhaus und Baugebiet Körle: Stadt investiert 1,7 Millionen Euro 

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Körle aus der Luft: Der Ort an der Fulda bekommt ein neues Feuerwehrhaus. In der Gemeindevertretersitzung wurde jedoch der freiwillige Polizeidienst gekippt. 

Körle. Die Körler Gemeindevertreter haben das Investitionsprogramm und den Haushalt in einer Sitzung einstimmig beschlossen. Auch der freiwillige Polizeidienst war Thema. 

Die beiden dicksten Brocken im Haushalt sind das neue Feuerwehrhaus in Körle, das mit etwa einer Million Euro zu Buche schlägt und die Erweiterung des Baugebiets Kitzwinkel. Die vorhandenen 40 Bauplätze sind innerhalb kurzer Zeit nahezu verkauft, jetzt wird das Baugebiet für 400.000 Euro erweitert.

Kontroverser ging es beim freiwilligen Polizeidienst zu. Die SPD-Fraktion lehnte diesen geschlossen ab, Teile der CDU-Fraktion und der Gemeindevorstand befürworteten das Projekt.

Der freiwillige Polizeidienst sei nicht hilfreich, jedenfalls nicht so, dass er die damit verbundenen Nachteile aufwiege, sagte Harald Rüger für die SPD.

Der freiwillige Polizeidienst sei eine ehrenamtliche Tätigkeit, die vergütet werde, anders als etwa Feuerwehrleute. Dieses Argument gegen den Polizeidienst sei nicht zu entkräften und für viele unüberbrückbar, sagte Bürgermeister Mario Gerhold. Das Thema sei für Körle vorerst erledigt.

Rüger kritisierte außerdem, dass sich die personelle Situation der Schutzpolizei nur unwesentlich verbessere und die Beamten nur kaum entlastet würden.

CDU: Gemeinde hätte von Polizeidienst profitiert 

Die CDU-Fraktion sah das anders: Während der Bürgerversammlung sei das Thema vorgestellt worden und es wurde dargelegt, dass es sich dabei hauptsächlich um eine Erhöhung sichtbarer polizeilicher Präsenz und Tätigkeiten des Ordnungsamtes handele. Der Gemeinde wären keine Kosten entstanden – sie hätte nur profitieren können.

Ebenfalls einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter die Bewerbung Empfershausens für das Dorferneuerungsprogramm. „Wir wollen das als Initialzündung verstanden wissen“, sagt CDU-Fraktionschef Michael Greiner. Es gehe darum, die Voraussetzungen zu schaffen, mittelfristig etwas für den Ort und die anderen Ortsteile auf den Weg zu bringen.

Quelle: HNA

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