Viel Andrang beim Konzert in der Stadthalle 

Heeresmusikkorps Kassel spielte in Fritzlar ein Benefizkonzert

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Spielte in einer vollen Fritzlarer Stadthalle: Das Heeresmusikkorps Kassel lockte zahlreiche Besucher zu seinem Benefizkonzert. 

Fritzlar. Mit diesem enormen Interesse hatten die Organisatoren nicht gerechnet: Bereits eine halbe Stunde, bevor das Heeresmusikkorps Kassel zu seinem Benefizkonzert anstimmte, mussten in der Stadthalle Fritzlar reihenweise zusätzliche Stühle aufgestellt werden.

Das bewog Oberst a. D. Lothar Kraß, der gemeinsam mit Dr. Ulrich Skubella, Vertretern der Kreissparkasse Schwalm-Eder, dem Schirmherrn Bürgermeister Hartmut Spogat und vielen Helfern das Konzert organisiert hatte, bei seiner Begrüßung zu der Aussage: „Man kann sich auf euch verlassen, es ist schön, dass ihr hier seid,“ und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Ich sehe hier nur bekannte Gesichter.“

Zuvor hatte das sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Oberstleutnant Tobias Terhardt mit dem Marsch „Herzog von Braunschweig“ schon leidenschaftlich gezeigt, zu welcher Dynamik und Klangfülle die Musiker fähig sind. Bei dem „Kleinen Tanz“, in dem Jazz auf Flamenco trifft, begeisterte Hauptfeldwebel Benjamin Karaca mit einem Saxofon-Solo.

Nach der Pause näherte sich das Orchester der modernen Musik, was dann in einem knapp viertelstündigen Medley mit den berühmtesten Hits von Stevie Wonder gipfelte.

Nachdem Bürgermeister Hartmut Spogat allen Beteiligten seinen Dank ausgesprochen hatte, überreichte er dem Orchesterchef einen kleinen Präsentkorb, und die Musiker wurden von Lothar Kraß mit Süßigkeiten belohnt, bevor das Benefizkonzert zugunsten der „Aktion für behinderte Menschen“ und des Vereins „Pro Fritzlar“ mit „Alte Kameraden“ und der Nationalhymne zu Ende ging.

Für eine Überraschung hatte Sparkassendirektor Jürgen Bubenhagen gesorgt, als er einen Scheck über 2000 Euro an Lothar Kraß überreichte.

Quelle: HNA

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