Viesebeckerin will Günther Jauch adoptieren und ihm ihren Hof vererben

Viesebeck. Günther Jauch soll Viesebecker werden. Heike von Othegraven will den 54-jährigen Showmaster adoptieren. Ob er damit einverstanden ist, weiß die Viesebeckerin nicht: „Auf mein Angebot habe ich bisher keine Reaktion erhalten.“

Als Jauch im vergangenen Jahr das Weingut Othegraven an der Saar kaufte, wurde die Künstlerin hellhörig. In einem Briefkontakt mit Jauch stellte sich heraus, dass die beiden verwandt sind: Heike von Othegraven ist die Cousine dritten Grades von Jauch. „Wir sind über unsere Großväter verwandt“, erklärt die Viesebeckerin.

Günther Jauch

Jauch soll nicht nur ihr Adoptivsohn werden, sondern außerdem den Asselhof in Viesebeck erhalten. „Ich möchte meinen Hof jemanden vererben, der eine gute Erziehung genossen hat und solvent ist“, so Othegraven. Wenn Jauch nicht will, darf es auch jemand anders sein. Allerdings wäre Jauch für die Viesebeckerin als künftiger Baron von Othegraven die Idealbesetzung. Rechtlich wäre die Adoption kein Problem, da hat sie sich bereits informiert.

Die Othegravens gehören zum alten rheinischen Uradel, der im Jahr 1375 erstmals erwähnt wurde.

Bilderausstellungen

Brief an die Verwandte in Viesebeck: Günther Jauch half Heike von Othegraven beim Stammbaum-Puzzle.

Heike von Othegraven lebt seit vielen Jahren mit ihrem Mann und vielen Tieren in Viesebeck. In den vergangenen Wochen präsentierte sie in mehreren Ausstellungen ihre Bilder. Sie malt vor allem Frauen im Stil der 20er- und 30er-Jahre und zieht sich auch gern selbst so an. Othegravens Großvater war Kunstmaler und Tierforscher. Bei ihm zu Hause lebte ein Leopard. Ihr Onkel war Musiker und Komponist.

Die 65-Jährige hat schon in jungen Jahren gemalt, aber ein Kunststudium wurde ihr nicht erlaubt: „Ich sollte etwas Anständiges machen, also habe ich Psychologie studiert und bin Körpertherapeutin geworden.“

Quelle: HNA

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