Über 20 000 Menschen kamen nach Melsungen

Heimatfest war ein Erfolg

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Es war richtig voll: Die Organisatoren des Heimatfestes hatten am Wochenende Glück mit dem Wetter. Walter Gießler vom Organisationsteam schätzt, dass mehr als 20 000 Besucher in die Bartenwetzerstadt gekommen sind. Foto: Féaux de Lacroix

Melsungen. Mit dieser Resonanz haben die Organisatoren des Melsunger Heimatfestes nicht gerechnet: Mehr als 20 000 Menschen hat die Veranstaltung an vier Tagen in die Bartenwetzerstadt gelockt, schätzt Walter Gießler vom Organisationsteam.

Den Höhepunkt bildete der Festzug am Sonntag, an dem sich 46 Gruppen beteiligten.

„Es war wirklich sehr schön“, sagt Gießler. So mancher Besucher habe ihn angesprochen und gesagt, dass in der Stadt fast schon Hessentagsatmosphäre geherrscht habe. Die Unterstützung der Stadt sei hervorragend gewesen. Und ganz wichtig: „Wir hatten wirklich ein super Publikum.“

Die Besucher, die aus dem ganzen Altkreis kamen, und das schöne Wetter hätten maßgeblich zum Erfolg des Heimatfestes beigetragen.

„Wir hatten wirklich ein super Publikum.“

Für Walter Gießler und die Mitglieder des Organisationsteams war es das erste Heimatfest. Seit Anfang 2013 hat das Team mehrere hundert Stunden Freizeit geopfert und Bands gebucht, Parkplätze organisiert, sich um Gema-Gebühr, Haftpflichtversicherung und vieles mehr gekümmert.

Bis auf Kleinigkeiten habe alles gut geklappt. Für das nächste Fest müsse man zum Beispiel darüber nachdenken, für mehr Musik zu sorgen. Das sei aber auch eine Geldfrage, sagt Gießler. Die Vorbereitungen für das Fest hätten rund 20 000 Euro gekostet, finanziert über Sponsoren und Standgebühren. Den größten Kostenanteil machte die Musik aus: Zwölf Kapellen und Bands sind am Wochenende aufgetreten. An dem Konzept, dass für jeden Musikgeschmack etwas angeboten werden soll, wolle man aber auch fürs nächste Heimatfest festhalten.

Man könne auch überlegen, ob man das Fest beim nächsten Mal größer mache. „Doch eigentlich ist die Größe für Melsungen genau richtig“, sagt Gießler.

Kleiner Wermutstropfen sind laut Gießler die Randalierer, die nach dem Diskoabend Bänke und Schaufenster zerstört sowie Gullydeckel ausgehoben hatten (HNA berichtete). „Das muss wirklich nicht sein“, sagt Gießler.

Nach dem Fest ist vor dem Fest: Kaum ist das Heimatfest vorbei, hat das Organisationsteam schon mit den Vorbereitung des nächsten begonnen.

Das Heimatfest 2016 voraussichtlich am ersten Juniwochenende gefeiert. (kam)

Quelle: HNA

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