Diakoniezentrum Frielendorf: Neue Telefon- und Solaranlage wurde installiert

Heißer Draht im Seniorenheim

Stets erreichbar: Bewohner Klaus Depré zeigt Geschäftsführer Werner Wieland und Bürgermeister Birger Fey (von links) das Seniorentelefon. Foto: Rose

Frielendorf. Der Verein Gemeinschaftszentrum Frielendorf hat mehr als 51 000 Euro in das Diakoniezentrum investiert: In eine neue Telefon- und eine Solaranlage. Seit 1995 ist der Verein Eigentümer des Diakoniezentrums. „Im Durchschnitt investiert der Verein jährlich 10 000 bis 15 000 Euro in die Instandsetzung“, sagt Bürgermeister und Vorsitzender Birger Fey.

Mit 33 100 Euro schlägt die Telefonanlage zu Buche. Spenden kamen von der Kirche – Geld aus der Opfersammelwoche. „Bewohner konnten bislang untereinander nicht telefonieren, auch die Verwaltung konnte nur über Amt in den Zimmern anrufen“, erläutert der Geschäftsführer des Diakoniezentrums Werner Wieland die Problematik.

Ruf direkt aufs Handy

Die neue Anlage macht dies möglich. Außerdem sind alle Pflegekräfte mit einem Mobiltelefon ausgestattet worden. „Es gibt eine integrierte Rufanlage, die das Klingeln nach der Schwester anonymer möglich macht, weil die Nachricht nur auf deren Handy erscheint“, sagt Wieland. Außerdem sei das Telefonieren insgesamt günstiger: „Die Bewohner sparen Anschlussgebühren. Ihre monatliche Abrechnung bekommen sie von uns“, erklärt der Geschäftsführer. Das Zentrum besorge auf Wunsch auch Seniorentelefone mit großen Tasten. Die Anlage wurde im Neubau installiert, der Altbau soll folgen – je nachdem, wie Geld da ist.

Ausgedient hatte auch die Solaranlage des Zentrums. Die Module waren 1995, direkt beim Bau, installiert worden. Schon seit Längerem machte die Anlage Probleme, Wasserschäden häuften sich. „Nach der Demontage der Module sind die Kosten enorm gestiegen. Ein Seniorenheim hat einen sehr hohen Warmwasserverbrauch“, erläutert Wieland.

Alte Anlage zu groß

Die alte Anlage sei überdimensioniert gewesen, sagt Bauingenieur Matthias Staab: „Statt 45 Quadratmeter haben wir jetzt eine Fläche von 25 Quadratmetern mit neuen Modulen versehen. Die sorgen nicht nur für Brauchwasser, sondern dienen auch zur Heizungsunterstützung.“ Die Bauteile wurden direkt auf dem Dach installiert. Das Projekt wurde öffentlich bezuschusst. 18 200 Euro musste der Verein selbst aufbringen. (zsr)

Quelle: HNA

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