Entwicklung nicht einzuschätzen – rund 20 Cent teurer als 2010

Heizölpreise: Täglich geringe Änderungen

Wolfhager Land. Die Entwicklung der Heizölpreise ist weiterhin schwer einzuschätzen. Täglich geht der Preis um einige Cent nach oben oder unten.

„Seit etwa einem Vierteljahr sind gar keine Prognosen mehr möglich. Wir können unseren Kunden keine Empfehlungen machen, wie sie sich verhalten sollen“, sagt Simone Borgmann von der Donig Mineralöl-Vertriebsgesellschaft Henkelmann in Niederelsungen. Die Preise lägen momentan recht stabil bei 70 bis 75 Cent pro Liter zuzüglich Mehrwertsteuer bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern. „In der vergangenen Woche stiegen die Preise bis auf 85 Cent“, fügt sie hinzu. Am Dienstagnachmittag kostete der Liter Heizöl „Standard“ 88,42 Cent, der Liter Heizöl „Premium“ 90,2 Cent inklusive Steuern.

„Die Nachfrage ist schleppend“, sagt Borgmann. Sie denkt, dass die meisten Leute mit dem Heizölkauf noch warten werden. „2010 war das Heizöl 15 bis 20 Cent billiger“, erklärt sie.

Auch Edgar Markus vom Raiffeisen-RWZ Verkaufsbüro Energie in Wolfhagen bestätigt eine geringe Nachfrage. „Die Nachfrage ist zur Zeit aufgrund der hohen Preise und des guten Wetters eher mäßig.“ Am Montagvormittag kostete der Liter Heizöl bei Abnahme von 3000 Litern der Sorte „schwefelarm“ 89,0 Cent einschließlich Steuern, der Liter Heizöl „Super schwefelarm“ 90,2 Cent.

„Eine Prognose kann man nicht abgeben. Die Preise an der Börse ändern sich mehrmals am Tag“, so Markus. „Kurz- und mittelfristig werden die Preise nicht runtergehen“, fügt er hinzu. „Ich kann den Kunden nur raten, soviel zu tanken, dass sie gut über den Winter kommen. Man muss den Tank ja nicht ganz voll machen, aber der Winter kommt bestimmt“, sagt er.

Schon in der kommenden Woche sollen die Temperaturen im Wolfhager Land unter Null Grad fallen.

Von Patrick Kessler

Quelle: HNA

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