Broadway-Kids zeigten Theaterstück – Nachwuchs der Bunten Bühne

Der Held war der Geselle

Die junge Theatergruppe: Die Akteure heimsten viel Beifall ein vom Publikum im Dorfgemeinschaftshaus Großenenglis. Links die Leiterin Andrea Becker-Bott. Foto: Hintzmann

Grossenenglis. „Potz Petersilie und Bratentunke!“ Die Hofküche im Schloss konnte kaum so viel Essen herbeischaffen, wie der Held des Theaterstückes vertilgte. Jens Müller spielte den fahrenden Gesellen, der zum Schluss des Märchens eine Prinzessin heiraten durfte.

Die Broadway-Kids der Bunten Bühne brachten im Dorfgemeinschaftshaus in Großenenglis mit dem Stück „Die zertanzten Schuhe“ aus Grimms Märchen Stimmung ins Publikum.

Vorsitzender Horst Simmen meinte, die Zeit der Märchen sei gekommen. Unter der Leitung von Andrea Becker-Bott und Petra Hetzler gaben 19 Jugendliche und Kinder eine Kostprobe ihres schauspielerischen Könnens.

Bunt kostümiert führten sie das Publikum durch vier Szenen – auf dem Marktplatz, im Königsschloss und Zauberschloss. In jeder Nacht zertanzten drei Prinzessinnen ihre Schuhe. Meister Pechdraht (Justin Reise) musste die Schuhe reparieren. Die Marktfrauen (Ann Kathrin Bott und Michelle Steidl) tratschten über die Prinzessinnen Mienchen (Anna-Lena Bott), Fienchen (Lea Wauschkies) und Rosienchen (Isabell Braun).

Die Königin (Theresa Schmidt) wollte die Ursache der zertanzten Schuhe geklärt wissen. Wer das Rätsel löse, werde der Gemahl einer Prinzessin werden. Beim Misslingen solle er vom Henker (Michelle Steidl) geholt werden. Das machte den mutigen fahrenden Gesellen (Jens Müller) neugierig, und er versuchte sein Glück. Mit Hilfe eines Tarnmantels gelang es dem cleveren Helden der Geschichte, das Rätsel zu lösen. Den Mantel hatte er zuvor von einem alten Weib (Alina Kirchner) als Belohnung bekommen.

Spielfreude auf der Bühne zeigten auch: Tim Müller, Hannah Wiederhold, Lucille Steidl, Jan Wauschkies, Helena Krause, Lea Unzicker, Jana Wiederhold, Alicia Bärbig und die erst fünf Jahre alte Anna Sophia Bott.

Die Premiere hatte Anfang November zur Kulturwoche stattgefunden. Fast 350 Besucher kamen insgesamt zu den Vorstellungen. Die Proben liefen eineinhalb Jahre lang, ein halbes Jahr vor der Aufführung regelmäßig. Für nächstes Jahr ist wieder ein Adventsstück geplant. (zgh)

Quelle: HNA

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