Siebtklässler der Wilhelm-Filchner-Schule engagieren sich für die Wolfhager Tafel

Helfen, um Not zu lindern

Junge Helfer: Die Mädchen und Jungen der Klasse 7R2 der Wilhelm-Filchner-Schule, hier mit Klassenleherin Carmen Rieß, sammelten zweckgebunden für die Wolfhager Tafel Lebensmittel und verkauften Kuchen. Die Nahrungsmittel und den Verkaufserlös übergaben sie jetzt an Tafelmitarbeiter Günther Glitsch. Foto: zih

Wolfhagen. Stolz waren sie schon etwas, die Mädchen und Jungen der Klasse 7R2 der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS). Gemeinsam schleppten sie nicht nur aus dem Schulgebäude mit haltbaren Lebensmitteln gefüllte Kartons und Tüten in den auf dem Pausenhof wartenden Transporter der Wolfhager Tafel, sondern übergaben dem ehrenamtlichen Tafelmitarbeiter Günther Glitsch auch zweckgebunden für die karitative Einrichtung des Diakonischen Werkes Hofgeismar/Wolfhagen einen mit Geldscheinen gefüllten Umschlag.

Die von den Schülern im Familien- sowie Bekanntenkreis gesammelten Naturalien und auch das Geld waren das Ergebnis ihres freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements für Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

Keine Eintagsfliege

„Diese Aktion im Gesamtwert von mehreren 100 Euro“, so Klassenlehrerin Carmen Rieß, „soll keine Eintagsfliege bleiben, sondern in der Klasse 7R2 eine Dauereinrichtung werden.“

Im Unterricht hatte sie mit ihren Schülern das Projekt „Helfen - Handeln“ erarbeitet. Dazu gehörte auch ein Informationsbesuch bei der Wolfhager Tafel, die den meisten Jugendlichen zwar vom Namen her bekannt war, jedoch nicht, was sich tatsächlich dahinter verbirgt. Dort erfuhren sie nämlich dass allein im Wolfhager Land, also in unmittelbarer Nachbarschaft, es derzeit weit über 300 Personen gibt, die auf Unterstützung der Tafel, auf die Lebensmittelspenden angewiesen sind. Darunter sind auch 80 Kinder, etwa zwei Drittel davon sind WFS-Schulkameraden.

Die 7R2-Mädchen und -Jungen sammelten aber nicht nur Lebensmittel, sondern animierten auch ihre Eltern zum Kuchenbacken. Das Gebackene haben die Kinder dann gegen einen kleinen Obolus in der Schule während der Pausen an ihre Mitschüler verkauft. Carmen Rieß erhofft sich von der solidarischen Aktion, dass sie an der Wilhelm-Filchner-Schule auch bei anderen Jugendlichen Schule macht. (zih)

Quelle: HNA

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