Hephata-Direktorin Eschen wechselt nach Berlin

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Barbara Eschen in Hephata - Archivbild von 2008.

Schwalmstadt. Barbara Eschen wird zum Jahreswechsel neue Diakoniedirektorin in Berlin. Die 56-jährige Pfarrerin verlässt die Hephata Diakonie (Treysa) nach 14 Jahren.

Die Sprecherin des Hephata-Vorstands wird Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO). Barbara Eschen ist seit 1999 theologischer Vorstand und Sprecherin des diakonischen Unternehmens mit Stammsitz inTreysa.

„Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen“, sagte Barbara Eschen laut Hephata-Pressemeldung vom Montagnachmittag. Sie verlasse die Hephata-Diakonie mit einem lachenden und einen weinenden Auge. Sie sei an einem Punkt in ihrem Leben angekommen, an dem sich neue berufliche Perspektiven aufgetan haben: „Meine beiden Kinder gehen nun nach der Schule ihre eigenen Wege. Ich habe auch über meinen Weg nachgedacht und mich für eine neue Herausforderung entschieden.“ Die Diakonie sei ein sehr wichtiger sozialer Akteur, „den Diakonie-Landesverband für Berlin, Brandenburg und die schlesische Oberlausitz zu führen, wird eine große Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“.

Für die Hephata Diakonie bedeute der Wechsel Abschied und Neuanfang, so die Pressemitteilung. Dr. Rainer Obrock, Vorsitzender des Hephata-Aufsichtsrats, sagte, als theologische Direktorin habe sie die geistlich-theologische Ausrichtung Hephatas geprägt und zusammen mit ihren Vorstandskollegen maßgeblich dazu beigetragen, dass Hephata eine hohe Stabilität vorweisen könne.

Beim DWBO tritt Barbara Eschen die Nachfolge von Susanne Kahl-Passoth an, die altersbedingt aus ihrem Amt ausscheidet. Eschen war zunächst vom Diakonischen Rat des DWBO mehrheitlich als neue Diakoniedirektorin favorisiert worden. Am Freitag hat die Leitung der evangelischen Landeskirche die Wahl bestätigt. Das DWBO ist Dachverband für zirka 440 rechtlich selbstständige Träger, die 1500 Einrichtungen mit mehr als 50 000 hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden unterhalten.

Die Berliner Diakonie meldete die Entscheidung am Montag auf ihrer Internetseite. Vor ihrer Tätigkeit in Hephata sei Barbara Eschen Pfarrerin in einer Hagener Stadtkirchengemeinde und Diakoniepfarrerin für den Kirchkreis Hagen gewesen. Martin Matz, Vorstandsmitglied im DWBO: „Mit Barbara Eschen gewinnt das DWBO eine erfahrene Theologin und Diakonikerin.“ Bis Ende des Jahres wird Kirchenrätin Susanne Kahl-Passoth das DWBO leiten. Sie steht seit elf Jahren an der Spitze des Landesverbandes. Das Diakonische Werk wird von einem zweiköpfigen Vorstand geleitet, dem neben der Direktorin Vorstandsmitglied Martin Matz angehört. (aqu)

Quelle: HNA

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