Stadt versucht anhand der Beringung mehr über Glockenborn-Störche herauszufinden

Herkunft noch rätselhaft

Storchenliebe: Das Paar im Bründerser Glockenborn ist zu einer Besucherattraktion geworden. Seit drei Wochen leben die seltenen Gäste im Biotop. Foto:  Otto Reinhard

Wolfhagen. Das Storchenpaar vom Glockenborn fühlt sich in Wolfhagen wohl. „Die beiden besorgen sich Futter, balzen und bauen am Nest“, berichtet Stephan Schmidt vom städtischen Umweltmanagement.

Inzwischen sind die seltenen Gäste seit drei Wochen da. Viele Naturfreunde beobachten sie fast täglich auf ihrem Horst in der Weide mit den schottischen Hochlandrindern. Einer der beiden Störche trägt einen schwarzen Ring. Schmidt versucht imnmer wieder mit einem leistungsstarken Fernglas die Nummer abzulesen. Bisher ohne Erfolg.

Anhand der Zahlen könnte man heraus finden, von wo die Tiere kommen. Der Mitarbeiter der Stadt hat auch recherchiert, ob irgendwo ein Storchenpaar ausgeblieben ist. Noch bleibt die Herkunft ein Rätsel.

Zu spät zum Brüten

Stephan Schmidt glaubt nicht mehr, dass die Störche in diesem Jahr noch brüten. Dies sei zu spät für den Nachwuchs. Nach 30 Tagen Brutzeit kämen noch zwei Monate hinzu, bis die Störche wirklich flügge seien. „Sie wären dann zu jung, um den Flug nach Afrika anzutreten.“ Die Chancen, dass sie im nächsten Jahr wieder kommen, seien jedoch gut, meint Schmidt. Bis zum Frühling kommenden Jahres will man bei der Stadt den Lebensraum für Störche und Co am Glockenborn noch attraktiver gestalten.

„Wir planen einige Maßnahmen“, sagt Stephan Schmidt, damit im nächsten Jahr endlich der ersehnte Nachwuchs im Nest liegt.

Quelle: HNA

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