Mathias Pfeil hat viele unterschiedliche Gewächse in seinem großen Garten in Wabern

Der Herr der Pflanzen

Pflanzen- und Blütenpracht in Wabern: Mathias Pfeil (oben links) in seinem Garten. Der jahrzehntealte Walnussbaum (oben rechts) bietet ein schattiges Plätzchen. Der Hibiskus (links unten), die Schmucklilie (rechts unten) und die neuseeländische Keulenlilie (Mitte) zieren Pfeils Garten. Fotos: Kiele

Wabern. Pflanzen aus allen Kontinenten findet man bei Mathias Pfeil im Garten in Wabern. Palmen, Bananenstauden, ein Zitronenbaum, Schilf, Farne und Baumheide aus Tasmanien: Die Vielfalt ist groß und in jeder Ecke versteckt sich ein kleines Schätzchen. Mathias Pfeil kennt sie alle.

Am Eingang des Hofes befindet sich der Mittelmeer-Bereich. „Hier scheint von morgens bis abends die Sonne“, sagt er. Ein Zitronenbäumchen trägt Früchte. Die Bananenstauden sind in Pfeils Garten nicht zu übersehen. „Die Bananen schmecken süß, aber sie haben steinharte Kerne“, sagt Pfeil. Seine Bananenstauden im Garten seien Wildarten, die Bananen im Supermarkt sind gezüchtete Arten.

„Ich habe mich schon immer für Pflanzen interessiert“, sagt Pfeil. Mit 20 Jahren habe er sich seine erste Pflanze gekauft. 18 Jahre später zieren viele Pflanzen seinen Garten.

Im hinteren Bereich des Grundstücks befindet sich ein kleiner Teich, ein kleiner Brunnen und ein jahrzehntealter Walnussbaum mit einer Bank. Ein Plätzchen, das zum Verweilen einlädt. Lieblingspflanzen hat Pfeil viele. „Das wechselt von Monat zu Monat“, sagt er. „Im Moment mag ich die Dahlien sehr gerne.“

Täglich ist er mindestens eine halbe Stunde im Garten. „30 Kannen Wasser brauchen die Pflanzen bei Hitze“, berichtet Pfeil. „Abends sitze ich am liebsten im Garten. Das ist schöner als Fernsehen.“ In seinem Garten gibt es eine Sonnen- und eine Schattenterrasse. Durch große Wohnzimmerfenster kann er auch bei schlechtem Wetter seinen Garten bewundern.

„Zitrusfrüchte brauchen viel Regenwasser, die Gardenien sind sehr empfindlich.“ Über besondere Pflanzen weiß er viel zu berichten. In seinem Garten befinden sich hauptsächlich Kübelpflanzen.

Einige Pflanzen habe er sich aus dem Urlaub in Australien und Südamerika mitgebracht. Manchmal bringe Pfeil auch Samenpäckchen mit oder er bestellt Pflanzen im Internet.

Im Sommer ist er meistens Zuhause und genießt die Pflanzen- und Blütenpracht in seinem Garten. Wenn er sich neue Pflanzen kauft, gilt das Motto „Alt gegen neu“: Er verschenkt alte Pflanzen und kauft sich dafür frische Pflanzen. Somit gibt es immer wieder etwas Neues in seinem Garten zu entdecken.

Von Franziska Kiele

Quelle: HNA

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