Gilserbergs Ehrenbürgermeister Ernst Thiel starb am Dienstag nach schwerer Krankheit

Mit Herz und Hingabe für die Gemeinde

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Ernst Thiel

Gilserberg. Mit Herz und Hingabe setzte sich Ernst Thiel für seine Heimatgemeinde Gilserberg ein. Am Dienstag starb Gilserbergs Ehrenbürgermeister nach schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren.

Ernst Thiel war von 1964 bis 1972 Bürgermeister in seinem Heimatort Heimbach, ehe er 1988 zum Bürgermeister der Gemeinde Gilserberg gewählt wurde. Als aktives Mitglied der SPD seit 1968 waren seine Erfahrung und sein Rat stets gefragt. Während seiner zwölfjährigen Amtszeit hat er auch die Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Rocheserviére vorangetrieben. Unter anderem der Bau eines Alten- und Pflegeheims und die Dorferneuerung werden als Beispiele seiner erfolgreichen Amtsführung genannt. Während seiner Amtszeit wurde auf seine Initiative hin der Heimat-, Kultur- und Geschichtsverein gegründet.

Im Turn- und Sportverein Gilserberg, Gilserberg, dem Schützenverein Heimbach, im Kirchenvorstand Heimbach, im Verein ehemaliger Bürgermeister im Schwalm-Eder-Kreis und in vielen anderen Gilserberger Vereinen habe er sich großes Ansehen und Verdienste erworben, heißt es aus der Gemeindeverwaltung. Viele Menschen hat er in seiner Amtszeit kennen gelernt. Behördenleiter, Landräte, Ministerialbeamte. Den Bundespräsidenten Roman Herzog ebenso wie den Erzbischof von Jerusalem, die beide Gilserberg besuchten. „Ich bin nie ein Schreibtisch-Bürgermeister gewesen“, sagte Ernst Thiel einmal von sich. Er habe immer in die Dörfer, auf die Baustellen gewollt. Viele Menschen habe er dabei getroffen. Das habe ihm am meisten Spaß gemacht.

Die Beerdigung findet am Totensonntag, 20. November, ab 14 in Heimbach vom Trauerhaus aus statt. (syg)

Quelle: HNA

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