Jelena Nink aus Elbenberg lebt für ein Jahr als Au-Pair in den Staaten

Sie begibt sich in ein neues Abenteuer: Jelena Nink aus Elbenberg wird für ein Jahr als Au-Pair in einer Gastfamilie im US-Bundesstaat New Jersey leben. In San Francisco hat sie die Golden Gate Bridge (Foto) fasziniert. Fotos:  nh

Elbenberg. Mein neues Abenteuer beginnt: mein „American Dream“. Ich stehe am Flughafen, meine Familie winkt mir mit tränengefüllten Augen nach. Auch für mich ist es schwer zu gehen, obwohl ich mir sicher bin, dass es der richtige Weg für mich ist.

Aufgeregt passiere ich die Sicherheitskontrollen und gehe mit weichen Knien zum Gate. Keine zehn Minuten später sitze ich im Flieger. Mein Herz klopft und Tränen kullern über meine Wange.

Ich atme tief durch, als der Flieger losrollt. Neun Stunden dauert der Flug nach New York. Endlich war es soweit - der Pilot sagte durch, dass wir gleich den John F. Kennedy Airport in New York erreichen werden. Ich blickte aus dem Fenster auf die Stadt. In diesem Moment war mir klar: Da gehöre ich hin - dort werde ich für mindestens zwölf Monate als Au-Pair leben. Die ersten vier Tage verbringe ich in einem Hotel in Connecticut in der Nähe von New York. Todmüde von der Reise falle ich in meiner ersten Nacht in den Staaten wie ein Stein ins Bett. Ich nehme an einem Workshop teil, in dem wir alle wichtigen Informationen über das Leben als Au-Pair und den Umgang mit Kindern erhalten.

Höhepunkt der vier Tage ist eine Bustour durch die Straßen New Yorks. Auf dem Rockefeller Center hat man einen grandiosen Blick über Manhattan und die Wolkenkratzer - natürlich auch auf das Empire State Building. Dann ist es endlich soweit. Ich bin aufgeregt. Ich werde zum Newark Airport gefahren, wo mich mein Gastvater und seine zwei Kinder mit einem Plakat empfangen.

Als ich kurz darauf das Haus der Familie sehe, staune ich nicht schlecht: Hier werde ich also für ein Jahr leben. In einem typisch amerikanischen Einfamilienhaus mit Garten, einem riesigen Spielkeller, und überdimensional großen Betten.

Gleich nach meiner Ankunft geht es in die Innenstadt von Westfield. Und ich soll diesmal selbst fahren. Wieder sitze ich mit Herzklopfen auf dem Fahrersitz. Ich bin erleichtert - Autofahren ist auch in Amerika kein Problem. Schon am nächsten Tag geht es nach Kalifornien - ich fliege mit meiner vierköpfigen Gastfamilie in den Urlaub nach San Francisco. Einmal diese Stadt zu sehen, davon habe ich schon immer geträumt. Die Stadt ist mit all ihren Sehenswürdigkeiten und Facetten einfach sagenhaft schön: morgens liegt dichter Nebel auf den Brücken und den Spitzen der Wolkenkratzer. Mittags glänzt die Stadt in der Sonne.

Fünf Tage sind wir unterwegs: Am meisten haben mich die Schokoladenfabrik (Ghiradelli Square), die Lombard Street als krümmste Straße der Welt, die Gefängnisinsel Alcatraz und die Golden Gate Bridge fasziniert. Diese Stadt muss man gesehen und erlebt haben. Ich werde irgendwann noch einmal wieder kommen. Da bin ich mir sicher. (eg/nsk)

Quelle: HNA

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