Hessen blickt auf Gasterfeld: Ort wurde als „Dolles Dorf“ gezogen

Dolles Dorf im hr-Fernsehen: Jürgen Liebert, Fabian Sänger, Jochen Schmidt und Sascha Gude mit Ortsvorsteherin Manuela Matthes. Foto:  zih

Gasterfeld. Große Aufregung am Donnerstagabend kurz vor 20 Uhr in Gasterfeld. Denn der Wolfhager Stadtteil mit seinen 243 Einwohnern, der früher als eine von drei Kolonien Philippinendorf hieß, wurde während der Hessenschau im dritten hessischen Fernsehprogramm als „Dolles Dorf“ in dieser Woche gezogen.

Manuela Matthes, die neue Gasterfelder Ortsvorsteherin, war gerade auf Einkaufstour in Kassel, als sie die Nachricht erreichte. Sofort brach sie den Einkauf ab, fuhr nach Hause und ließ die Telefondrähte glühen. Das Ziel: möglichst viele Dorfbewohner zusammentrommeln. Für den gleichen Abend hatte sich nämlich noch hr-Moderator Jochen Schmidt vom Studio Kassel mit seinem Team angesagt, um über den Ort ein Porträt zu drehen.

Treffpunkt: Grillhütte

Treffpunkt für das erste Kennenlernen mit einer groben Festlegung für den Drehplan am Folgetag war die Grillhütte. Begleitet von der Ortsvorsteherin und weiteren Gasterfeldern machten sich am Freitagmorgen die Fernsehleute an die Arbeit. Nur das Wetter mit Dauerregen spielte nicht mit.

So startete man mit Dreharbeiten in zwei markanten Gasterfelder Einrichtungen auf dem Gelände der ehemaligen Pommernkaserne: der Firma Engery-Glas mit seinen inzwischen über 80 Mitarbeitern sowie der Herwig-Blankertz-Schule, die momentan wegen der Sommerferien geschlossen ist.

Apropos Sommer: der meldete sich gegen Mittag mit geschlossenen Himmelsschleusen und Sonnenschein zurück. Dann endlich konnten die Fernsehleute trockenen Fußes dörfliche Impressionen filmen und Reporter Jochen Schmidt führte Interviews mit Gasterfeldern.

• Der Bericht über das „Dolle Dorf“ Gasterfeld wird Freitag im Programm der um 19.30 Uhr beginnenden Hessenschau im Hessischen Fernsehen gesendet. (zih)

Quelle: HNA

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