Hessenforst pflanzte 300.000 Eichen in der Region

Schwalm-Eder. Das Jesberger Forstamt hat in diesem Frühjahr 300.000 Eichen und damit so viele junge Bäumchen wie nie zuvor in der Region gepflanzt, teilt Forstamtsleiter Karl-Gerhard Nassauer mit.

Hessenforst habe mehr als 800.000 Euro für die aufwändigen Pflanzaktionen auf großen Windwurfflächen bereit gestellt. „Das ist schließlich alles andere als eine kurzfristige Investition“, sagte Nassauer gestern: „Wir sichern mit ihr auf Jahrzehnte, wenn nicht auf Jahrhunderte den Eichenanteil in den Wäldern der Region.“

Das Zeitfenster, in der die 300.000 ein- bis zweijährigen Bäumchen gepflanzt werden konnten, sei aber ausgerechnet in diesem Jahr extrem kurz gewesen, denn der Pflanzmonat April habe mit Frost statt mit frühlingshaften Temperaturen aufgewartet.

Nassauer zeigte sich dennoch sehr zufrieden mit dem Erfolg der Aktion, der von vielen Faktoren, aber eben maßgeblich vom Wetter abhängig sei. Der verregnete Mai sorge zwar oft bei den Menschen für Missstimmungen, im Wald dagegen für perfekte Anwuchsbedingungen der jungen Bäume. Denn damit sich deren Wurzelwerk mit der Erde verbinden kann, benötigten sie extrem viel Wasser. Doch jetzt habe auch der Wald bald genug vom sanften Landregen: „Jetzt könnte es allmählich wirklich warm und trocken werden.“ (bra)

Quelle: HNA

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