Hessischer Archivpreis  an vier Felsberger

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Ausgezeichnet: Den Hessischen Archivpreis erhielten, von links, Kornelia Schmid, Friedel Regenbogen sowie Frank Fulda-Lengen und Klaus Winter aus Felsberg.

Melsungen/Felsberg. Auszeichnung für Kornelia Schmid, Friedel Regenbogen, Klaus Winter und Frank Fulda-lengen: Die vier Felsberger haben für ihren Einsatz für das Stadtarchiv Felsberg den Hessischen Archivpreis 2011 bekommen.

Ministerialdirigentin Irene Bauerfeind-Roßmann ehrte das Quartett in einer Feierstunde im Rathaus in Hünfeld. Das Land Hessen und die Kulturstiftung des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen/ Thüringen haben den Hessischen Archivpreis gemeinsam gestiftet. Er wurde in diesem Jahr zum siebten Mal verliehen. Zusammen mit dem Verband deutscher Archivarinnen und Archivare, Landesverband Hessen, (VdA) wurden die Preisträger ausgewählt.

Jeder der Preisträger erhielt 500 Euro. Das Geld soll den Grundstock für einen „Förderverein Stadtarchiv“ bilden, erklärte Klaus Winter gegenüber der HNA. Die Arbeitsgruppe Stadtarchiv Felsberg hatte sich vor zehn Jahren im Zuge der Agenda 21-Bewegung zusammengefunden. Seither sammeln 14 Frauen und Männer ehrenamtlich Fotos, Urkunden, Dokumente, aber auch private Korrespondenz, etwa von Auswanderern. Das, was Bürgerinnen und Bürger dem Archiv zur Verfügung stellen, geht in den Besitz der Stadt Felsberg über, erläuterte Klaus Winter weiter. Wer allerdings am Original hängt, kann auch eine Kopie an die Sammlung weitergeben.

Ziel ist es, die Geschichte der Stadt zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen. „Wir wollen auch das Bewusstsein dafür wecken, dass Altes erhalten werden sollte“, sagt Winter. Die Arbeitsgruppe wünscht sich, dass sie hinzugezogen wird, bevor zum Beispiel Erben einen Nachlass komplett entsorgen. (sis)

Quelle: HNA

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