Saisonstart für Märchenmühle und Wassertret-Anlage in Beiseförth

Die Hexe ist wieder da

Märchenmühle: Friedemann Kaiser mit Sohn Leopold August beim Verschrauben eines Hexenhäuschens. Fotos: Grenzebach

Beiseförth. Eine Arbeitsgruppe des Heimat- und Kulturvereins Beiseförth hat am Wochenende die Beiseförther Märchenmühle aufgestellt und die Kneippanlage am Ortsausgang auf Vordermann gebracht. Beide Einrichtungen sind nun wieder bis Oktober geöffnet und täglich bis 23 Uhr beleuchtet.

Märchenmühle wie Wassertretanlage liegen am Beiseförther Ortsrand am Flusslauf der Beise und sind ein wichtiger Anziehungspunkt nicht nur für Einheimische – regelmäßig steuern auch Radfahrer und Wanderer die Einrichtungen an.

Die Häuser und Figuren der Märchenmühle, die im Winter in einem Schuppen des Heimat- und Kulturvereins lagern, wurden mit Hilfe einer Fotovorlage in der Freianlage positioniert. Zuvor waren die Miniaturhäuser gereinigt worden.

Auch die Anlage selbst wurde vor Tagen von Laub und Unkraut befreit, Büsche wurden nachgeschnitten und der Graben sauber gemacht. Am Wochenende nun wurde geschraubt und gehämmert, bis die Anlage stand.

Leider haben nicht alle Häuser und Figuren den Winter gut überstanden, berichtete Hans-Georg Horchler von der Arbeitsgruppe und erläuterte: „Unter anderem muss das Haus von Frau Holle noch restauriert werden. Das Häuschen ist an manchen Stellen faul.“

Rotkäppchen

Insgesamt verweist das Ensemble aus Miniaturhäusern auf 13 Märchen der Gebrüder Grimm, etwa auf das von Rotkäppchen oder das vom Froschkönig. Märchentexte sind an einem Zaun ausgehängt.

Auch das Wassertretbecken gegenüber der Mühle steht Erholungssuchenden wieder zur Verfügung. Sitzbänke laden dort zum Verweilen ein. Gespeist wird die Anlage mit eiskaltem Wasser aus dem Beisenberg. Gereinigt wird das Tretbecken alle acht Tage von Ludwig Montag, der sich dafür viel Zeit nimmt: „Da bin ich fast eineinhalb Stunden beschäftigt, je nachdem wie dreckig das Becken ist“.

Quelle: HNA

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