Hexen, Farbe, Schleim und Spaß als Abschluss der Oberelsunger Kirmes

Hexentanz in Oberelsungen: Ihrem Namen alle Ehre machten diese drei Teilnehmer der Oberelsunger Kirmes während des dreitägigen Party-Treibens im Zierenberger Stadtteil. Fotos: Hoffmann

Oberelsungen. Man wusste nicht so recht, ob einem die Oberelsunger Kirmesburschen und -mädels leid tun sollten, als sie am späten Sonntagnachmittag die erste Station des Hexentanzes kaum angetreten hatten und schon klatschnass waren.

Ordentlich Wasser spritzte ihnen entgegen - bei den schwül-heißen Temperaturen eigentlich eine willkommene Abkühlung.

Doch schon am zweiten Hindernis des traditionellen Kirmeshöhepunktes im Zierenberger Stadtteil war klar: Die Brandschützer hatten es nicht gut gemeint mit der munteren Feierschar, das Wasser diente lediglich als Vorbereitung für all die vielen Ekeleien, die noch folgen sollten. Brauner „Glibber“, Konfetti, Stroh und Sägemehl nämlich hafteten an der nassen Kleidung noch viel besser, und davon sollte reichlich auf sie warten, als es über Rutschen und Viehhänger direkt hinein ging ins „siffige Nass“.

Kleine Getränke zum Ende

Als wäre all das nicht schon genug, gab es zum Abschluss einer jeden Aufgabe noch die kleinen Pflichtgetränke, die zwar sicher nicht zu den leckersten zählten, doch aber mit hochprozentigem Inhalt ihren Zweck erfüllten.

Der Hexentanz in Oberelsungen

Auch wenn die Sonne erfreulich sommerliche Temperaturen lieferte, war sie für die Teilnehmer mehr Strapaze denn Grund zur Freude. Farbe, Leim und Schweiß liefen da um die Wette, die „Wellnessbehandlung“ mit allerlei undefinierbarer Schmiere für Haare und Gesicht war da auch keine wirkliche Wohltat.

Riesiger Spaß für Besucher

Trotz aller Anstrengung war die Gaudi aber auch diesmal wieder ein riesiger Spaß für Teilnehmer sowie hunderte Zuschauer entlang der Straßen und sie gehört einfach dazu, wenn die Oberelsunger ihre Salatkirmes feiern.

Wacker schlugen sich die Kirmesbuschen mit ihren Frauen durch den schlammig-fröhlichen Parcours quer durchs Dorf, um nach über zwei Stunden schnell unter die Dusche zu springen und dann am Abend im Festzelt unter dem Motto „Was wäre, wenn?“ direkt weiterzufeiern.

Von Sascha Hoffmann

Quelle: HNA

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