Fünf Künstlerinnen aus der Region stellen im Schwälmer Dorfmuseum aus

Hier kommt der Sommer

Einer Jahreszeit auf der Spur: Die Künstlerinnen (von links) Gerlinde Vestweber, Waltraud Frese, Andrea Froneck-Kramer, Delia Henss und Irmgard Krawetzke setzten sich mit dem Thema Sommer auseinander. Foto: Bohl

Holzburg. Bei wenig sommerlichen Temperaturen wurde im Schwälmer Dorfmuseum in Holzburg eine Ausstellung von fünf Künstlerinnen aus der Region eröffnet. Im gesamten Museumskomplex waren Gemälde, Skizzen und Fotos von Waltraud Frese aus Holzburg, Andrea Froneck-Kramer aus Waßmuthshausen, Delia Henss aus Michelsberg, Irmgard Krawetzke aus Treysa und Gerlinde Vestweber aus Gilserberg zu sehen.

„Die Arbeiten der Künstlerinnen stellen die Facetten des Schwälmer Sommers in kompletter Bandbreite dar“, befand Dr. Anton Merk, Kunsthistoriker und Leiter des Schwälmer Dorfmuseums.

Irmgard Krawetzke nähert sich dem Thema mit verschiedenen Aquarellmalereien von Sommerblüten, die in warmen Farben die Freude auf den Sommer wecken.

Bewegung ist das zentrale Thema der abstrakten und in Erdtönen gehaltenen Werke von Gerlinde Vestweber. Räder symbolisieren in ihren Arbeiten das Unterwegssein, während die gewählten Erdtöne für die Temperaturen im Sommer stehen.

Die Künstlerin Waltraud Frese lädt mit Skizzenbüchern von ihren Sommerreisen um die ganze Welt ein, an ihren exotischen Reisen teilzuhaben. Gleichzeitig zeigt sie den heimischen Sommer in einer Serie von Rapsfotografien mit leichten, abstrakten Veränderungen.

In den Museumsräumen sind größtenteils Arbeiten von Delia Henss ausgestellt. In den verschiedensten Techniken, von Wachsmalereien bis Kupferstichen, nimmt sie in ihren Arbeiten Bezug auf das jeweilige Thema des Raumes. So verbindet sie ihre Werke mit museumstypischen Themen wie Ernte, Familie und Trachten. Laut Dr. Merk verändert sich so der Charakter aller Ausstellungsräume.

Andrea Froneck-Kramers einziger Beitrag sind viele Bilder in einem. Mit hohem technischen Aufwand ist eine Art Collage eines Blumenstraußes entstanden, indem viele Fotografien zu einer wurden. Erst nach mehrmaligem Hinschauen enthüllen sich alle Details.

Die Idee zur Ausstellung war bereits vergangenen Sommer mit der Umgestaltung des Museumsgartens entstanden. Der mittlerweile blühende Garten mitten in der Museumsanlage sollte als Inspiration für die Künstlerinnen dienen. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Juli im Schwälmer Dorfmuseum zu sehen. (bf)

Öffnungszeiten: sonntags 14 bis 17 Uhr, Führungen auch auf Anfrage, Tel. 0 66 98/91 14 05

Von Johanna Bohl

Quelle: HNA

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