Dank an Schwälmer Feuerwehr für Spenden

Hilfe für fernes Ziegenhain: Spenden für Hochwassergeschädigte

Flutkatastrophe 2013: Das Haus von Michael Samek in Ziegenhain (Sachsen) war das am schwersten betroffene in der kleinen Gemeinde. Hilfe kam aus der Schwalm. Foto: privat

Ziegenhain. Ein offizieller Dank aus dem kleinen Ort Ziegenhain (Sachsen) an die Feuerwehrkameraden in der Schwalm wurde an die HNA-Redaktion Schwalmstadt angetragen. Hintergrund: 1500 Euro Spenden erreichten die Ziegenhainer in Sachsen.

Die Hilfe ist für die Beseitigung der Hochwasserschäden bestimmt, das Ziegenhain (rund 200 Einwohner) und Nachbardörfer in der Großgemeinde Ketzerbachtal (Landkreis Meißen) zwischen Ende Mai und Ende Juni heimsuchte. Michael Samek aus Ziegenhain hat das Dankeschön als Hauptbetroffener formuliert.

Auf Nachfrage der HNA schilderte der 58-Jährige telefonisch, dass das Wasser bis in sein Haus gelaufen sei, obwohl er es nach dem großen Hochwasser 2002 mit einem eigenen Damm, Mauern und einem Alupanel am Eingang geschützt habe. Akut seien hunderte Sandsäcke eingesetzt worden.

Zwar habe das Wasser nicht ganz so hoch wie 2002 gereicht, doch seien wiederum schwere Schäden entstanden. „Es hat niemand die Kameraden in Ziegenhain gerufen, sondern sie haben spontan Spendenbereitschaft erklärt und Geld überwiesen“, sagte Samek. 800 Euro seien an die Gemeinde gegangen, er habe 700 Euro erhalten. Die Soforthilfe des Landes beträgt laut Samek 400 Euro. Trotz der neuerlichen Heimsuchung stehe für ihn fest, in seinem Haus zu bleiben: „Es hängen soviel Arbeit und Herzblut dran“.

Aktuell dauerten die Aufräumarbeiten noch an, doch sei wieder weitgehend Normalität eingekehrt. (aqu)

Quelle: HNA

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