Spender für leukämiekranken Jungen gesucht

Hilfe für Maxi

Sie sind engagiert: von links Bernd Grießbach, Chef der Firma Lohner Heizungsbau, die Ärztin Birgit Schill und Bankdirektor Dieter Rembde von der VR-Bank Schwalm-Eder mit einem Foto des kranken Jungen Maxi. Foto: Först

Gudensberg. Das Schicksal des jungen, an Leukämie erkrankten Maxi aus Salzgitter bewegt weiterhin die Menschen im Schwalm-Eder-Kreis. Ende September hatte die Ärztin Birgit Schill eine Typisierung organisiert, zu der 383 Menschen gekommen waren. Auch jetzt noch kann man sich bei ihr typisieren lassen, ein Anruf genügt.

Die VR-Bank Schwalm-Eder spendete jetzt 3000 Euro und die Firma Lohner Heizungsbau 500 Euro für die Typisierungsaktion. Denn jede Entnahme und der Test kosten 50 Euro.

„Ich habe seit zehn Monaten einen Enkelsohn und dass dieser Junge so krank ist, bewegt mich sehr“, sagte Bernd Grießbach, Chef der Firma Lohner Heizungsbau. Er hofft, ebenso wie Dieter Rembde von der VR-Bank, dass sich noch viele Menschen mit Spenden an der Aktion beteiligen werden. Auch kleinere Beträge könnten der guten Sache dienen, weiß Ärztin Birgit Schill: „Jeder Euro bringt uns ein Stück weiter.“

Schill ist selbst seit 20 Jahren als Knochenmarkspenderin typisiert. Und sie hat ihren gesamten Familien- und Freundeskreis als mögliche Spender gewinnen können. Auch ihren Patensohn Marius Wilhelm, Student der Medizin in Dresden. Bereits vor einigen Jahren hatte sich der heute 24-Jährige als Stammzellen-und Knochenmarkspender registrieren lassen. „Vor drei Wochen nun hat er erfahren, dass er als Stammzellenspender für einen Leukämiekranken passt und er hat vorgestern seine Stammzellen in Dresden abgeliefert“, strahlt die Patentante. (zrf)

Spendenkonto: Uni-Kliniken Göttingen, Konto-Nr. 448. Sparkasse Göttingen, BLZ: 260 500 01 Verwendungszweck: 134 6270 KMSG-Spenden “Maxi”

Quelle: HNA

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