Der Samstag steht im Zeichen des Jubiläums

Historiker feiern den 50. Geburtstag

Geschichtsfreunde: Martin Wagner, Joachim Bottenhorn, Vorsitzender Harald Götte, Dr. Gerhard Grebe, Jutta Beck und Eckhard Preuschhof im heimatkundlichen Archiv. Foto:  nh

Homberg. Der Homberger Geschichtsverein, Zweigverein im Verein für hessische Geschichte und Landeskunde in Kassel, feiert am Sonntag, 20. August, seinen 50. Geburtstag.

Für ihre Geschichte aber interessieren sich die Homberger nicht erst seit einem halben Jahrhundert: Vor 150 Jahren gehörten schon die ersten Bürger dem 1834 in Kassel gegründeten Hauptverein an. Der erste war der Lehrer und Professor Dr. August Wilhelm Volckmar. Er blieb ihm von 1841 bis 1886, treu.

75 Jahre später, am 10. Juni 1961, wurde der Homberger Zweigverein im Verein für hessische Geschichte und Landeskunde im Rathaussaal ins Leben gerufen. Vorsitzender wurde Otto Vesper, Schatzmeister war Karl Meer, Schriftführer Dr. Norbert Schick, Beisitzer war Erich Kaiser.

Im April 1963 zählte der Verein 48 Mitglieder, acht Jahre später waren es schon 130. Eine Besonderheit gab es 1969, als im Verein eine Jugendgruppe unter dem Vorsitz von Oskar Breiding entstand. Erich Kaiser leitete den Verein von 1974 bis zu seinem Tod 1978. Oskar Breiding wurde sein Nachfolger, 1993 löste ihn Horst Gunkel im Amt des Vorsitzenden ab. Seit 1999 führt Harald Götte den Verein.

Von 1965 bis 1989 gab der Geschichtsverein die Reihe, „Homberger Hefte“ heraus, die später von den „Homberger Schriften“ abgelöst wurden. Bis 2008 erschienen vier weiter Veröffentlichungen über Homberg

Außerdem arbeitete der Verein 1983 bis 1994 bzw. 2002 an den Zeitungsbeilagen „Der Stadtschreiber“ und „Die Heimatwarte“ mit. Zudem schreiben Mitglieder in der HNA und anderen Publikationen. Zu den wichtigsten Beiträgen gehören die „Geschichte der Stadt Homberg“ von Erich Kaiser (1982), „Der Kreis Homberg“ und „Heimatklänge aus dem Kreis Homberg“.

Der Verein veranstaltet Fahrten und Vorträge, Grenzbegänge und historische Spaziergänge. Insgesamt waren es 431 Veranstaltungen. Ziel ist es, das Geschichtsbewusstsein zu fördern: Dadurch ist er zu einem wertvollen kulturellen Faktor geworden.

Von Oskar Breiding

Quelle: HNA

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