Auch die letzte der drei HNA-Herbstwanderungen in Gudensberg war ein voller Erfolg

HNA-Herbstwanderung: Loblied auf das Wandern

Harmonisch: Die 50 Teilnehmer der Wanderung in Gudensberg verstanden sich gut. Vorne links außen Wanderführer Wilfried Werner und rechts daneben Jörg Daniel von der Stadt Gudensberg.

Gudensberg. „Wandern ist eine Freude“, klang es gestern aus dem Wald am Kammerberg. Ein Kanon, gesungen von 50 Teilnehmern der letzten von drei HNA-Herbstwanderungen. „Einen Chor hat es bei einer HNA-Wanderung noch nicht gegeben“, sagte Helmut Werner aus Edermünde-Grifte.

Er forderte die anderen Wanderer zum gemeinsamen Singen auf. Und auch die Wanderung auf der Ostrunde des Gudensberger Panoramaweges hätte harmonischer nicht sein können.

Fantastisches Wanderwetter

Zu Beginn begrüßte Jörg Daniel von der Stadt Gudensberg die Wanderer und schenkte ihnen als Erinnerung an den Wandertag Samen für Kornblumen. Wanderführer Wilfried Werner beschrieb den Reiz der Ostrunde so: „Der Weg lebt von der Sicht.“ Diesmal wurde diese auch nicht durch Nebel getrübt: „Das Wetter ist fantastisch für eine Wanderung“, freute sich Werner.

HNA-Herbstwanderung in Gudensberg

Die Aussicht bewunderten die Wanderer dann zum ersten Mal nach dem Anstieg auf den Schlossberg, auf dem die Obernburg steht: „Von hier aus sieht man den Hohen Meißner, den Knüll, den Vogelsberg, den hohen Kellerwald und den Habichtswald“, erklärte Herbert Sprenger vom Verein der Gudensberger Heimatfreunde.

Kurzclip

Die Obernburg-Freunde Rainer Scholz und Heinz Scherp erzählten einiges zur Geschichte Gudensberg, zum Beispiel, dass der Name der Stadt auf den ursprünglichen Namen Wotansberg zurück geht. Vom Schlossberg ging es dann weiter zum Lamsberg. mal durch den Wald und mal über Wiesen und Felder um die Basaltkuppen herum. Vom Odenberg ging es vorbei am Kammerberg zurück nach Gudensberg. Helmut Werner war zum ersten Mal bei einer HNA-Wanderung dabei und begeistert, dass er praktische Tipps bekam: „Zum Beispiel, wo ich mein Auto abstellen kann. Die Experten wissen auch, wo der beste Ein- und Ausstieg für den Weg ist. Diese Kenntnisse fehlen mir sonst.“ Heinz-Konrad Stange aus Morschen ist Mitglied in einem Wanderverein: „Ich habe bewusst diese Tour ausgesucht, damit ich sie kennenlernen und selbst mal mit meinem Verein machen kann.“ Er war alleine zur Wanderung gekommen, aber schnell kam er mit anderen Wanderern ins Gespräch.

Zum Beispiel bei der Mittagsrast unterhalb des Aussichtsturms auf dem 380 Meter hohen Odenberg. Da wurden Pläne für Wanderungen geschmiedet, einmal im Monat oder auch mal im Winter.

Ausgeglichene Gruppe

Dass die Begeisterung groß war, bemerkte auch Herbert Sprenger, der sonst nicht mit so einer großen Gruppe unterwegs ist, sondern meist mit 25 Wanderern. Es erstaunte ihn, dass es auch mit doppelt so vielen Teilnehmern funktioniert hat: „Die Gruppe ist sehr homogen und die Teilnehmer haben ein ähnliches Tempo.“

Quelle: HNA

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