HNA-Party-Reporter: Reichlich Rock im Krachgarten

Nation Paradox: von links Felix Kleff, Sebastian Mohnsame, Nils Früchtenicht, Christoph Herget und Alexander Stein.

Falkenberg. Konzerte mit Jugendlichen für Jugendliche. Das ist die Idee von Krachgarten, einer Initiative des Vereins Anorak 21 in der ehemaligen Jugendherberge am Mosenberg bei Wabern-Falkenberg.

Jugendliche sollen dort aktiv werden, sich ausprobieren und sie sollen gefördert werden. Obwohl der Hintergrund von Anorak 21 christlich ist, steht das nicht immer im Vordergrund.

Im Krachgarten treffen sich alle, die gerne Musik hören, abtanzen, feiern und Leute kennenlernen möchten. Das Konzert am vergangenen Wochenende stand ganz im Zeichen des Indie-Rock. Dem eher überschaubaren Publikum boten die fünfköpfige Band „Nation Paradox“ aus Naumburg und die vier Jungs von „Bumblebee Massacre“ aus Menden (Nordrhein-Westfalen) einen ordentlichen Sound.

Das Publikum tanzte euphorisch mit. Die Mitglieder von „Nation Paradox“, die ihre Musik selbst als „bluesartigen Rock’n’Roll“ bezeichnen, traten bereits zum zweiten Mal im Krachgarten auf. Vor zwei Jahren hatten sie ihr erstes Konzert vor großem Publikum im Krachgarten. Ihre Lieder komponieren sie alle selbst.

Der Krachgarten besteht aus 15 Ehrenamtlichen, die sich um die Organisation kümmern. Pascal Bewernick, der die geschäftliche Leitung hat, erklärt, dass den Jugendlichen dort die Möglichkeit gegeben werden solle, aktiv zu sein und etwas aus ihrem Talent zu machen.

„Außerdem gibt es auf dem Land oft zu wenige Veranstaltungen“, sagt Bewernick. Der Krachgarten besteht seit fast zwölf Jahren und seit fünf Jahren hat er seinen Standort in der alten Jugendherberge. Mindestens einmal im Monat gibt es ein Konzert. Das Programm ist bunt gemixt.

• Das nächste Konzert findet am Samstag, 19. Feburar, im Krachgarten statt.

• Nachwuchsbands und DJs können sich bewerben: www.meinkrachgarten.de

Von der HNA-Party-Reporterin Kerstin Vogel

Quelle: HNA

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