Mehr als 200 närrische Gäste feierten mit dem FCV den Höhepunkt der 44. Kampagne

Hochform im Schnapsjahr

Ganz reizend: Erna Richardt und Dagamar Thiel nahmen kein Blatt vor den Mund.

Frielendorf - Eine närrisch-korrekte Rechnung machten die Jecken des Frielendorfer Karneval-Vereins (FCV) auf: Unter dem Motto „3 x 11 = 44“ starteten sie am 11. 11. (20)11 in ihre 44. Kampagne.

Karneval in Frielendorf

Die setzte sich am Wochenende in einer vierstündigen Abendveranstaltung fort, zu der Vereinspräsident Friedrich-Karl Trescher und Sitzungspräsident Bernd Lohr rund 200 Gäste im Hassia-Saal begrüßten.

Das närrische Völkchen hatte bei einem großen Programm und jeder Menge Frohsinn keine Mühe, die eisigen Außentemperaturen zu vergessen: Es sang, klatschte und schunkelte sich auf Betriebstemperatur.

Beste Gelegenheit dazu boten mehr als 150 elegant geschwungene Tanzbeine: Die FCV-Garde, Funkenmariechen Verena Hofmann sowie das Funkenpaar Isabel Helmecke und Julia Thomas begeisterten mit Marschtänzen, die Crazy Puppets und das FCV-Show-Ballett heizten mit Pop- und Rock´n Roll-Beinarbeit ein. Das gelang erneut auch den Fresh Mett Boys, die (nicht nur) mit akrobatischen Tanzeinlagen das Stimmungsbarometer deutlich anhoben. Dem stand Joachim Etzel in nichts nach: Mit Südsee-Flair, Stimmungshits und „Table-Dance“ in seiner Ötzi-Show brachte er den Saal zum Brodeln.

Als Meister der Worte präsentierten sich Bernd Lohr und Bernd Städter: Der eine sinnierte in Leoparden-Leggins über die Vorzüge gestählter Muskeln, der andere klagte über den samstäglichen Ikea-Bummel mit Staugarantie, überflüssigen Schnäppchen, Fleischbällchen-Snack und verpasster Sportschau.

Dem traten in geballter Weiblichkeit die Neu FCV-lerinnen Erna Richardt und Dagmar Thiel aus Großropperhausen entgegen: Mit hemmungslosem Tratsch über ungenießbare Mahlzeiten, unerreichbare Modelmaße und unpässliche (Ehe-)Männer plauderten sie aus dem heimischen Nähkästchen.

Die Heimat hinter sich ließen die Ohespatzen, die gesanglich auf Europareise gingen - mit Hindernissen. Als Spielverderberin erwies sich Bundes-Angela (Marianne Trescher) mit der Frage aller Fragen: „Wer soll das bezahlen?“… • Zweite Sitzung Samstag, 11. Februar, 19.30 Uhr

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Quelle: HNA

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