THW im Einsatz, Feuerwehr in Alarmbereitschaft

Hochwasser: Auch Hilfe aus Landkreis

Schwalm-Eder. 44 Helfer des Technischen Hilfswerks aus dem Schwalm-Eder-Kreis sind im Hochwassergebiet in Witzenhausen und Eschwege im Einsatz. Bereits am Sonntag sind die Helfer aus Fritzlar, Melsungen, Schwalmstadt und Wolfhagen dorthin aufgebrochen, erklärt Otto Krauße vom Geschäftsführerbereich in Homberg auf HNA-Nachfrage.

Zwar stagnieren die Werra-Pegelstände, doch sei die Situation weiter bedrohlich und man befürchte, dass der Deich bei Witzenhausen brechen könnte. „Unsere Leute werden sicher auch die nächsten 24 Stunden noch im Einsatz sein“, sagt Krauße. Sie sind vor allem bei Pumparbeiten und der Deichsicherung eingesetzt. Dafür haben sie schweres Gerät mitgenommen: Pumpen, die insgesamt 37 000 Liter Wasser in der Minute abpumpen können.

In Alarmbereitschaft sind auch die Feuerwehren des Landkreises. „Es gab einen Voralarm des Innenministeriums“, sagt Uwe Wunsch, vom Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises. Derzeit sei die Lage für die Feuerwehrleute aus dem Landkreis aber noch unklar, fügt er an.

Sollten die Wasserstände weiter steigen, würden sicher weitere Kräfte benötigt. „Wir haben dafür alle Vorbereitungen getroffen und die Einheiten auch schon über einen möglichen Einsatz in den Hochwassergebieten informiert. So können wir zügig reagieren, wenn wir angefordert werden“, erklärt Wunsch. (may)

Quelle: HNA

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