Höchstleistungen bei Regen: 400 Triathleten am Neuenhainer See

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Zufrieden mit seiner Leistung: Triathlet Michael Flüchter aus Baunatal, der für den TuS Fritzlar antrat.

Neuenhain. Die Sportart Triathlon begeistert ihn bereits seit 1984, schon seit seiner Schulzeit. Michael Flüchter aus Baunatal startete jetzt für den Sportverein Fritzlar beim Triathlon RB Borken Celticman am Sonntag am Neuenhainer See.

Obwohl er täglich übt und die Anforderungen als durchschnittlich betrachtete, hatte er Respekt vor der nassen Radstrecke, wie er vor dem Start gestand. Und doch war der 44-jährige Baunataler zuversichtlich, die drei Disziplinen in einer Stunde und 15 Minuten bewältigen zu können.

Flüchter trat in der Volksdistanz an, ein Wettkampf für Amateure. Die Profis starteten parallel in einem Liga-Wettkampf. Eine Großveranstaltung wie der RB Borken Celticman stellt hohe Ansprüche nicht nur an die Triathleten, sondern auch an die Organisatoren, den Verein Celtic Sports. Die Teilnehmerzahl hat sich von ursprünglich 60 auf über 400 erhöht.

„Wir hatten gut zu tun, aber es hat auch richtig Spaß gemacht“, erklärte Christoph Bodlée. Zufrieden waren die beiden Initiatoren André und Marcel Krug mit dem Verlauf des vierten Triathlonwettkampfes. Die topografischen Bedingungen und die Unterstützung durch die Gemeinde und die Vereine vor Ort seien ideal für diese Art von Großereignis gewesen, sagte Marcel Krug. Die Athleten mussten bei einer Wassertemperatur von 20 Grad 750 Meter im Neuenhainer See schwimmen.

Bei der 24 Kilometer langen Radstrecke hatten sogar die Ligasportler Probleme, in voller Fahrt nicht ins Rutschen zu kommen. Mit Dauerregen Mit dem Dauerregen ab 11.30 Uhr verstärkten die Feuerwehren der Gemeinde Neuental die Sicherheitshinweise und verhinderten so gefährliche Stürze. Die fünf Kilometer lange Laufstrecke war vom Sportleistungskurs der Christophorusschule Oberurff unter der Leitung von Sportlehrer Rolf Kather ausgearbeitet worden und wurde auch von den Abiturienten gesichert. Ihr Wissen über diesen Sport praktisch anwenden zu können, sei für die Schüler bereichernd gewesen, sagte Krug Michael Flüchter hatte seine Leistung gut eingeschätzt.

Er lief nach einer Stunde und 16 Minuten über die Ziellinie. Damit war er nur 15 Minuten langsamer als Max Weber, der an diesem Tag mit einer Stunde und einer Minute der Schnellste war. Da 400 Sportler gemeldet waren, mussten auch mindestens ebenso viele Würstchen gegrillt und Pommes fritiert werden. Diese Aufgabe hatte der TuS Zimmersrode übernommen. Mit einer Mannschaft von 20 Personen und Grillgeschirr des Vereins waren sie angetreten, diese Herausforderung zu meistern. (zeb)

Quelle: HNA

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