Fritzlarer Sportler waren in der Partnerstadt Casina und in Cesenatico unterwegs

820 Höhenmeter per Rad

Ankunft in Casina: Die Fritzlarer Radler (von links) Diana Gerhold, Michaela Wicke, Uli Kniest, Wolfgang Bode, Wolfgang Kappen und Erwin Aubel. Fotos: privat

Fritzlar. Mit dem Rad auf Tour in Italien – das hatte sich eine siebenköpfige Gruppe vom SCR (Ski- und Radsportclub) Fritzlar vorgenommen. Sie wollte ihre Radsportfreunde in Fritzlars Partnerstadt Casina besuchen und am „Nove Colli“, der größten Radsportveranstaltung Italiens, teilnehmen.

Die letzten 50 Kilometer der Tour legten die Fritzlarer per Rad und mit Begleitung einer Delegation aus Casina zurück. Der Ausblick von den Nebenstraßen sei traumhaft gewesen, allerdings auch schweißtreibend, denn auf der Tour waren 820 Höhenmeter mit zahlreichen Serpentinen und steilen Anstiegen zu bewältigen.

Empfang an der Stadtgrenze

An der Stadtgrenze von Casina wurden die Fritzlarer vom stellvertretenden Bürgermeister Silvano Domenichini in Empfang genommen. Bürgermeister Gianfranco Rinaldi stieß am Abend im Ort dazu und überreichte den Radlern unter anderem einen Parmesankäse.

Burgen, eine Käserei und eine Kelterei gehörten zum Besichtigungsprogramm, ebenso der Besuch im Bergdorf Bergogno, wo die Nordhessen mit einem Sieben-Gänge-Menü verwöhnt wurden. Am nächsten Tag ging es aufs Rennrad.

Michaela Wicke und Wolfgang Kappen fuhren unter Führung von Gianni Fiorini eine etwas kürzere Distanz (55 Kilometer), während Diana Gerhold, Uli Kniest, Bernhard Lange, Erwin Aubel und Wolfgang Bode mit Massimo Filipi und weiteren Radsportlern aus Casina 85 Kilometer hinter sich brachten.

Ort als Filmkulisse

Auf dem Weg nach Cesenatico an der Adria schauten sich die Fritzlarer den Ort Brescello, der vor 60 Jahren Kulisse der Filme mit Don Camillo und Pepone war, sowie das dortige Filmmuseum an.

In Cesenatico standen zwei Tage zur Vorbereitung und zum Training an, bevor am Sonntag um 5 Uhr der Startschuss für die ersten Starter des Nove Colli fiel. Mehr als 12 000 Fahrer gingen auf die Strecke.

Michaela Wicke, Diana Gerhold, Erwin Aubel und Wolfgang Kappen nahmen die 130 Kilometer-Strecke in Angriff, Bernhard Lange, Uli Kniest und Wolfgang Bode fuhren die 210 Kilometer. Für einen Podestplatz reichte es leider nicht, aber für einen Sieg gegen den inneren Schweinehund allemal. (ode)

Quelle: HNA

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