Fast 500 Teilnehmer waren bei Rentner-Weihnachtsfeier von B. Braun zu Gast

Ein Höhepunkt im Advent

Melsungen. Den meisten war die Vorfreude deutlich anzumerken: Fast 500 ehemalige Mitarbeiter der B. Braun AG strömten am Mittwoch gut gelaunt zur Rentner-Weihnachtsfeier in die festlich geschmückte Melsunger Kulturfabrik.

Schon lange vor Veranstaltungsbeginn hatte sich eine große Traube vor der Saaltür gebildet – der Ansturm auf die Plätze vorn war groß. Und das aus gutem Grund, denn den Senioren wurde mit einem bunten Programmmix jede Menge Musik, Unterhaltung und Informationen mit Reden, Filmen und Ansprachen geboten. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Heinz-Walter Große gab den Senioren einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des Unternehmens, das mittlerweile in 61 Ländern vertreten ist – neuerdings auch in Dubai, El Salvador und Kanada.

B. Braun beschäftigt zurzeit an 541 Standorten 49 405 Mitarbeiter und stellt mehr als 5000 Produkte her. Der Umsatz beläuft sich fürs Geschäftsjahr auf 5,2 Milliarden Euro. Allesamt Zahlen, die Heinz-Walter Große in launigem Ton präsentierte und die die Senioren begeistert beklatschten. Kein Wunder, sie alle hatten mit ihrer Arbeit zu diesen Erfolgen beigetragen. Manche, so wie die frisch gebackenen Rentner Karl-Heinz Herbst und Norbert Glaser, gar über fast ein halbes Jahrhundert hinweg. Beide waren 49 Jahre bei B. Braun beschäftigt und wurden bei der Seniorenfeier offiziell in den Ruhestand verabschiedet.

Zentrales Thema war die Ausbildung. Das beleuchtete die Ausstellung „Vom Lehrling zum Azubi“ des Hessischen Wirtschaftsarchivs erst einmal in der Theorie, bevor es die Auszubildende der B. Braun AG ganz anschaulich schilderten: Sie berichteten den ehemaligen Mitarbeitern von ihren Lehrjahren.

Für Musik sorgten die ganz neu gegründete B. Braun-Blechbläsergruppe „B2brass“ und die Azubi-Band „Die Kanülen“.

Die Mischung aus weihnachtlichem Beisammensein und Informationen kam bei den Besuchern richtig gut an: „Wir freuen uns immer sehr auf diesen Nachmittag“, sagten Renate Pachali aus Remsfeld und Ingeborg Rudolph aus Ludwigsau: „Das ist ein Höhepunkt im Advent.“ Herbert Riemenschneider aus Sipperhausen geht es nicht anders: „Man trifft endlich mal viele alte Kollegen – da hat man ja viel zu erzählen.“

Das hatten die Besucher der Adventsfeier dann wohl alle, als sie am Abend wieder zu Hause waren.

Quelle: HNA

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