Haus mit Spinnen und Geistern geschmückt

Im Halloween-Fieber: Diese Homberger Familie bietet einen Ort für Grusel-Fans

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Spinnen, ein Hochzeitspaar und selbstgebaute Wächter: Frank und Nicole Hampel mit Sohn Luca vor ihrem Halloween-Haus.

Särge, die sich wie von Geisterhand öffnen, Kürbisse und vor allem: jede Menge Spinnweben. Nicole und Frank Hampel aus Homberg lieben Halloween – und lassen daran alle Menschen teilhaben.

Die Hampels sind die Besitzer des Halloween-Hauses an der Ziegenhainer Straße in Homberg. Einen großen Teil der Deko für ihren Garten machen sie selbst. Mehr als 36 Attraktionen bieten sie Besuchern inzwischen.

Sitzt die „Dicke Bertha“ einmal nicht auf ihrem angestammten Platz auf dem Garagendach, fragen bereits die ersten Anwohner nach ihr, vermissen sie regelrecht. Die „Dicke Bertha“ ist eine 25 Kilo schwere Spinne – gebaut aus Holz, Abflussrohren, Bauschaum und Stoff. Und sie zeigt schon von Weitem: Halloween ist das große Hobby von Familie Hampel.

Angefangen hat alles vor drei Jahren, erzählt Frank Hampel. Die Familie wollte eine Halloween-Party für die Kinder organisieren. Aus dem Kürbisschnitzen wurde eine Lasershow, inzwischen haben Wächter, Spinnen, ein Hochzeitspaar und sogar ein Labor ihren Platz vor dem Haus der Familie gefunden. Dabei bauen Nicole und Frank Hampel fast alles selbst. Aus alten Wasserschläuchen, Bettlaken, Holzlatten und Verpackungen entstehen Skelette, Wächter oder Spinnen.

Bunt beleuchtet: So sieht das Haus von Familie Hampel aus, wenn es dunkel ist.

Eins ist dem Ehepaar aber wichtig: Es soll weder kitschig sein, noch Angst machen. „Wir wollen nicht, dass es zu sehr Horror ist. Ein bisschen Gruseln ist okay, aber die Kinder sollen keine Angst bekommen“, sagt Nicole Hampel.

Bereits im Frühjahr beginnt die Familie mit dem Bau neuer Attraktionen. Inzwischen erstellen sie kleine Anleitungen zum Bau von Figuren, sagt Frank Hampel. Um den kleinen Sarg neben dem Carport anzufertigen, hätten sie etwa einen Monat benötigt. „Die Bauten entwickeln sich. Nach und nach kommen immer neue Ideen hinzu“, sagt der 45-Jährige. Bis kurz vor Halloween alles aufgebaut ist, vergehen etwa 14 Tage. Dann gibt es zwischen 4.30 und 8 Uhr Lichteffekte und Musik, „für die Schulkinder, die mit dem Bus kommen“, erzählt Frank Hampel. Abends wird alles von 17 bis 24 Uhr beleuchtet und mit gruseligen Melodien versehen.

Noch bis zum 7. November kann das Halloween-Haus besucht werden. Interessierte seien ausdrücklich dazu eingeladen, bis zur Haustür zu kommen, sagt Nicole Hampel. „Hier gibt es einiges zu entdecken.“ Erstmals läuft auch eine Spendenaktion. Viele Besucher hätten in den vergangenen Jahren gefragt, ob sie der Familie Geld für das Anschauen des Hauses geben könnten. „Aber das ist unser Hobby, das wollen wir uns nicht bezahlen lassen“, berichtet Nicole Hampel. Aus diesem Grund hat die Familie eine Spendenbox aufgestellt. Wer möchte, kann etwas für den guten Zweck geben. Der Erlös soll der Stellbergschule zugutekommen.

Quelle: HNA

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