FWG spricht sich gegen Gaswerk aus und schlägt Efzewiesen als neuen Standort vor

FWG: Kein Jugendzentrum im Gaswerk, sondern neues Haus auf Efzewiesen

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Neuer Standort: (von links) Günther Koch, Sascha Henschke-Meyl, Achim Jäger und Christian Utpatel schlagen für die FWG Homberg einen neuen, möglichen Standort für ein Jugendzentrum vor. Das Gelände ist an der Bahnhofstraße zwischen Efze und B 323.

Homberg. Gegen das ehemalige Gaswerk als neuen Standort für das Homberger Jugendzentrum wird sich die FWG-Fraktion aussprechen. "Doch nicht, ohne eine Alternative vorzuschlagen", sagt der Fraktionsvorsitzende Achim Jäger.

Ein idealer Standort für ein Jugendzentrum sei ein bisher als Ackerfläche genutztes Gelände an der Bahnhofstraße zwischen der Efze und der Bundesstraße 323. Gleich gegenüber sind Skateranlage und Spielplatz für Jugendliche und Kinder.

Das bedeute, man müsse neu bauen, sagt Günther Koch, Vorsitzender der FWG. Doch spare man bei einem Neubau im Vergleich zu den Kosten für die Sanierung des ehemaligen Gaswerkes Geld. "Eine sechsstellige Summe würde man sicher sparen", sagt Jäger.

Zudem sieht die FWG weitere Vorteile: Ein Neubau an den Efzewiesen könne optimal an die Raumwünsche der Jugendpflege angepasst werden, der Bau könne energetisch optimiert werden und durch die Lage gebe es auch keine Probleme mit Nachbarn. "Wenn die Jugendlichen zum Beispiel mal etwas bauen oder es ein Konzert gibt", sagt der FWG-Vorsitzende des Ausschusses für Jugend und Soziales, Sascha Henschke-Meyl.

"Der Neubau wäre zudem genau zwischen Kernstadt und Bahnhofsviertel", sagt Jäger. Das habe sich die Stadtjugendpflege so gewünscht. "Es gibt dort genügend Bereiche, die außerhalb des Überschwemmungsgebietes liegen", sagt Koch. Überhaupt sollte man bei allen Überlegungen zum Jugendzentrum stärker auf die Wünsche und Bedürfnisse der Jugendlichen achten. Denn sie sollen die Einrichtung später nutzen, ergänzt Christian Utpatel. Der von der FWG vorgeschlagene Standort sei zudem im Fördergebiet "Soziale Stadt", betont Koch. Das Gaswerk müsse nicht verfallen, es könnte als Lagerfläche zum Beispiel von Vereinen genutzt werden.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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